Projektidee der Hamburg Open Online University

 

Bis Anfang 2017 geht es in der Phase des Vorprojekts in erster Linie um die konsequente Entwicklung von Online-Lehre unter den (medien-)didaktischen Leitideen von Offenheit bzw. „Open Education“ sowie Lernendenorientierung. Darüber hinaus handelt es sich bei der HOOU um ein Projekt, dass die beteiligten Organisationen das Thema moderne und mediengestützte Lehre neu denken lässt. Ziel ist es, die klassische Präsenzlehre der Hamburger Hochschulen mit den Möglichkeiten digitaler Technologien zu erweitern und dieses Angebot einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

 


 
Die hochschulübergreifende Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Bausteine:Open Educational Resources (OER)“, „Digital Qualification“ und „Konzept und Plattform“, die durch Vertreter_innen aller Institutionen in sogenannten Expertengruppen gemeinsam bearbeitet werden.

Während sich die Expertengruppe „OER“ mit der Kultur des Teilens, freien Lizenzen, offenen Lernszenarien und der Qualität und Strategie offen zugänglicher, digitaler Bildungsmaterialien befasst, ist das Ziel der „Digital Qualification“ unter anderem durch Workshops, FAQs und Guides mediendidaktische Kompetenzen aufzubauen, zu zertifizieren und durch den intensiven Austausch mit dieser Thematik sog. Communities of Practice zu etablieren.

Das Ziel der Expertengruppe „Konzept und Plattform“ ist es, die verschiedenen Anforderungen an die Lehr-Lernszenarien aus den Projekten heraus zu verdichten, visuell zu gestalten und in einer offenen Architektur abzubilden.

Alle Expertengruppen lassen sich durch die vier Komponenten des Markenkerns in ihrem inhaltlichen Austausch und ihrer Konzeption leiten:

 

1. Die Lernendenorientierung verbunden mit dem Gedanken der Kollaboration. Das bedeutet, dass der Lernende selbst Experte seines eigenen Lernprozesses ist. Er oder sie kann individuelle Lernwege eingeschlagen und in Teams kollaborativ an interdisziplinären Fragestellungen arbeiten.

2. Die Wissenschaftlichkeit der Fragestellungen. Allen Teilnehmenden soll im Prozess der Mitarbeit vermittelt werden, was es bedeutet, wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten.

3. Die Öffnung der Inhalte für neue Zielgruppen und die zivilgesellschaftliche Relevanz dieser Inhalte.

4. Der Gedanke der Openness. Dieser wird zum einen verstanden im Sinne der offenen Bereitstellung von Lehr- und Lernmaterialen (Open Educational Resources) aber auch durch die Möglichkeit, sich partizipativ am Erstellungs- und Konzeptionsprozess zu beteiligen.