Studiendekanat Bauwesen

Studiendekan:
Prof. Dr.-Ing. Peter Fröhle,
 Institut B-10

Stellvertreter:
Prof. Dr.-Ing. Mathias Ernst,
 Institut B-11

Das Studiendekanat Bauwesen der Technischen Universität Hamburg-Harburg greift die klassischen Aufgaben des Bauingenieurwesens genauso auf wie es sich auch den globalen und lokalen Herausforderungen der Gestaltung unserer Umwelt und Gesellschaft stellt. Als moderne Hochschuleinrichtung sieht das Dekanat aktuelle Aufgaben und Problemstellungen in besonderem Maße im Umwelt- und Klimaschutz und gibt Antworten auf die neuesten Fragen in Forschung und Lehre.

Klassisch planen und errichten Bauingenieurinnen und Bauingenieure verschiedenste Gebäude wie Wohnhäuser, Geschäftshäuser und Fabriken, Forschungszentren, Schulen und Universitäten, aber auch Straßen, Brücken, Schienenwege, Bahnhöfe, Tunnel, Flugplätze, Häfen. Sie übernehmen dabei Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus der erstellten Bauwerke und Anlagen.

Zunehmend gestalten Bauingenieurinnen und Bauingenieure aber auch die Umweltprobleme unserer Zeit: energetische Sanierung von Wohn- und Bürogebäuden, die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser, die Ableitung und Reinigung von Abwasser sowie der Schutz von Flüssen und Meeren, sicherer Umgang mit Abfällen und Altlasten und deren Verwertung oder Entsorgung, der Schutz vor Naturgewalten durch Deiche und Dämme oder naturnahen Gewässerausbau sowie die Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels unserer Gesellschaft z.B. im Stadtumbau und -rückbau sowie die Anpassung an den Klimawandel.

Im Bachelorstudiengang werden die Grundlagen für eine spätere Tätigkeit in diesen Berufsfeldern vermittelt. Ziel des Bachelorstudiengangs ist nicht nur, das theoretische Fundament für eine spätere akademische Karriere zu legen, sondern vor allem auch praxisnahes Wissen und Problemlösungskompetenzen bei den Studierenden zu schaffen.

Den Regelabschluss stellen die Masterabschlüsse dar, die direkt auf dem Bachelorabschluss aufbauen und optimal aufeinander abgestimmt sind und die den Abschlüssen zum Dipl.-Ing. entsprechen.

Die Verknüpfung von Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen hat an der TU Hamburg-Harburg eine lange und gute Tradition, was sich in dem Angebot von zwei spezialisierenden Masterstudiengängen widerspiegelt. Die verschiedenen Vertiefungsrichtungen und Schwerpunkte in den Masterstudiengängen stellen dabei die inhaltlichen Schwerpunkte der Forschung an den Instituten des Dekanats Bauwesen dar und ermöglichen ein vertieftes wissenschaftliches Studium in den beiden Bereichen.

Im Masterstudiengang Bauingenieurwesen wählen die Studierenden aus fünf Vertiefungsrichtungen „Massivbau”, „Baustatik und Stahlbau”, „Baustoffe und Bauwerkserhaltung”, „Wasserbau und Küsteningenieurwesen” sowie „Geotechnik” drei aus und kombinieren diese mit einem der drei Schwerpunkte „Tragwerke”, „Tiefbau” und „Hafenbau und Küstenschutz”.

Im Masterstudiengang Wasser- und Umweltingenieurwesen wählen die Studierenden analog zum Bauingenieurstudiengang aus den Vertiefungsrichtungen „Abwasser und Gewässerschutz”, „Abfallressourcen und Energie”, „Wasserressourcen und -versorgung”, „Umwelt, Stadt und Verkehr” sowie „Wasserbau und Wasserwirtschaft” drei aus und kombinieren diese mit einem der drei Schwerpunkte „Siedlungswasserwirtschaft”, „Städtisches Umweltmanagement” und „Umwelt- und Gewässermanagement”.

Die Vertiefungen und Schwerpunkte in beiden Masterstudiengängen bieten den Studierenden die Möglichkeit, nach persönlicher Eignung und Interesse zu wählen wie auch sich gezielt auf die Bedürfnisse der Bauwelt auszurichten.

Der Studiengang Allgemeine Ingenieurwissenschaft ermöglicht ferner eine sehr breite Ingenieurausbildung und kann auch mit der Vertiefung Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen studiert werden.

Am Studiendekanat Bauwesen angebotene Studiengänge: