NEWS - Forschung


Autonomer Transportroboter LAURA wird auf dem Weltkongress Intelligent Transport Systems (ITS) vorgestellt

Unser autonomer Transportroboter LAURA, der zusammen mit dem TaBuLa Shuttle (Projekt des Instituts für Verkehrsplanung und Logistik) durch die Stadt Lauenburg / Elbe fährt, um dort Behördenpost auszuliefern, wird Mitte Oktober auf dem 27. ITS Weltkongress in Hamburg zu sehen sein.

Unter dem Motto „Experience Future Mobility Now“ begrüßt die Stadt Hamburg rund 15.000 Besucher und 400 Fachaussteller auf der internationalen Branchenplattform rund um intelligente Mobilität und vernetzten Verkehr von morgen. Der ITS Weltkongress ist die wichtigste Veranstaltung im Bereich der intelligenten Verkehrssysteme und Services. Vom 11. bis 15. Oktober 2021 treffen sich Expertinnen und Experten aus der Mobilitäts-, Logistik- und IT-Branche sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verbänden.

LAURA und das Projektteam werden auf dem Weltkongress auf drei verschiedenen Ständen vorgestellt.

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Forschungsprojekt ADAPT am Institut für Technische Logistik

2020 startete das LuFo-Projekt „Automatisierte Datenverknüpfung von der Auslegung bis zur Produktion“ (ADAPT), an dem sich die TUHH mit den Instituten für Flugzeug-Produktionstechnik und Technische Logistik beteiligt.

Projektziel ist die Entwicklung eines automatisierten Datenmanagementsystems von der Planung bis zur Fertigung.

Das Institut für Technische Logistik entwickelt hierbei einen Prototyp für die automatisierte Logistikplanung. Als Input werden insbesondere die CAD-Dateien aus der Flugzeugentwicklung entgegengenommen, anhand derer ein Großteil der notwendigen Informationen für die Planung abgeleitet werden.

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Forschungsprojekt Cradle-to-Cradle Modellregion in Nordost-Niedersachsen startet

Wir freuen uns sehr, dass wir das Forschungsprojekt „Neue Strategien und Strukturen für eine Cradle-to-Cradle-Modellregion im Nordosten Niedersachsens“ an das Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (W-07) von Prof. Dr. Cornelius Herstatt holen konnten. Unsere Projektpartner sind die Süderelbe AG und die Leuphana Universität Lüneburg. Gefördert wird das Modellvorhaben von dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Das Ziel des Projekts ist die Erarbeitung einer regionalen Innovations-, Transfer- und Nachhaltigkeitsstrategie zum Aufbau einer Modellregion für Circular Economy und Cradle to Cradle (C2C) in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg sowie einer Länder und Landkreis übergreifenden Wirtschafts- und Regionalentwicklungsgesellschaft.

Unter Einbeziehung der regionalen Akteure soll somit ein Masterplan für eine C2C-Modellregion entstehen, der auf das Jahr 2035 gerichtet ist und in Teilen bereits während der Projektlaufzeit umgesetzt wird. Ein Leuchtturmprojekt, ein Lab für  Nachhaltigkeitsinnovationen, soll Ansätze einer C2C-Wirtschaft und die Entstehung innovativer Projekte in strukturschwachen Räumen befördern.

Das Forschungsprojekt steht in den Startlöchern und wir freuen uns auf eine spannende Zeit!


Special Issue im IEEE-TEM zur Resource Constraint Innovation publiziert

Das Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (W-07) unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelius Herstatt freut sich, die Veröffentlichung des Special Issues im renommierten IEEE Transaction on Engineering Management (IEEE-TEM) zum Thema „Resource-Constrained Innovation and Frugal Engineering" bekannt zu geben (Vol. 68, No. 3, Juni 2021). Die Ausgabe wurde von Rian Beise-Zee (Ritsumeikan Asia Pacific University, Japan), Cornelius Herstatt und Rajnish Tiwari (beide Institut für Technologie- und Innovationsmanagement, W-07) herausgegeben. Die Sonderausgabe enthält sieben hochwertige, von Fachleuten begutachtete Artikel.

Frugale Innovationen als Teil der „Resource-Constrained Innovation“ ist ein Forschungsschwerpunkt des Instituts W-07. Die Relevanz frugaler Innovationen im wissenschaftlichen Diskurs nahm innerhalb der letzten 10 Jahre stark zu. Nach der Definition von Timo Weyrauch zeichnen sich frugale Innovationen durch die drei Kriterien erhebliche Kostenreduktion, optimiertes Leistungsniveau und Konzentration auf Kernfunktionalitäten aus. Ursprünglich wurden diese in Schwellenländern und für diese entwickelt, finden jedoch zunehmend Bedeutung im Kontext der Industrienationen.

Wir hoffen, mit diesem Special Issue einen bescheidenen Beitrag zur Entwicklung des Forschungsfeldes geleistet zu haben. Wir möchten allen Autoren für ihre Beiträge, Überarbeitungen und ihre Geduld danken.

Hier weiterlesen zum Special Issue


stadtarmmobil: Den Alltag von Menschen in Armut erleben

Was bedeutet es, mit wenig Geld in der Stadt unterwegs zu sein? Auf der Landingpage stadtarmmobil erzählen Menschen in Armut ihre Geschichten über Mobilität in Hamburg und Berlin.

Die vier Geschichten werden von interaktiven Webmaps ergänzt, die den Mobilitätsalltag der Betroffenen nachzeichnen. Alle Befragten beziehen "Hartz IV" und berichten in verdichteter Form über ihren Alltag.

Die Themenseite ist das Ergebnis des Forschungsprojekts MobileInclusion der verkehrswissenschaftlichen Institute der TUHH und der TU Berlin.

Lesen Sie hier weiter: www.stadtarmmobil.de


Bestseller in neuer Auflage

Hair, J. F., Hult, G. T. M., Ringle, C. M., & Sarstedt, M. (2022), A Primer on Partial Least Squares Structural Equation Modeling (PLS-SEM), 3. Aufl., Sage, Thousand Oaks, CA.

Die PLS-Pfadanalyse hat sich zu einer Standardmethode auf dem Gebiet der Business Analytics und unter den multivariaten Analyseverfahren entwickelt. Das von Prof. Dr. Christian M. Ringle (W-09) mitverfasste Buch, welches bisher mehr als 25.000-mal zitiert wurde (siehe Google Scholar, Stand: September 2021), hat erheblich zu dieser Entwicklung beigetragen. Die neue Auflage aktualisiert und erweitert den Inhalt auf den derzeitigen Stand des Methodenwissens. Gleichzeitig ermöglichen Fallstudien eine schrittweise Anwendung des Verfahrens mithilfe der statistischen Software SmartPLS.

Mittels der PLS-Pfadanalysemethode lassen sich komplexe Ursache-Wirkungs-Beziehungen in beliebig komplexen Modellen darstellen und mit relativ kleinen bis zu äußerst großen Datensätzen schätzen. Die Ergebnisse tragen dazu bei, besonders relevante Beziehungen zu identifizieren und die Prognosequalität des gesamten Modells zu ermitteln.

Der Anwendungsbereich ist daher breit gefächert und auf diverse Forschungsgebiete übertragbar. So kann die PLS-Pfadanalyse, aufgrund ihres effizienten Algorithmus, beispielsweise als Machine Learning Methode in der Echtzeit-Qualitätskontrolle wie auch in der Erfolgsfaktorenanalyse eingesetzt werden.


Starker Impact der TUHH-Forschung

Als erster Wissenschaftler in der Geschichte der TUHH hat Prof. Dr. Christian M. Ringle (W-09) die Marke von 100.000 Zitationen (siehe Google Scholar, Stand: September 2021) erreicht.

Ringle forscht auf den Gebieten der Business Analytics, der Decision Science, des Machine Learnings und der Entwicklung multivariater Analyseverfahren, die sich vielfältig und in unterschiedlichen Disziplinen einsetzen lassen. Einer seiner renommiertesten Forschungsbeiträge* mit mehr als 8.800 Zitationen (siehe Google Scholar, Stand: September 2021) ist im Jahre 2015 im Journal of the Academy of Marketing Science (ein A*-Level Journal) erschienen. Darin zeigt Ringle mit seinen Koautoren, dass ein seit den 1980er Jahren als Goldstandard geltendes Verfahren zur Evaluierung von Diskriminanzvalidität durchaus häufig invalide Ergebnisse liefern kann. Zur Lösung des Problems hat das Forscherteam ein neues Verfahren entwickelt und vorgestellt, das heute als Standard bei der Überprüfung von Konstrukten in komplexen Ursache-Wirkungs-Modellen gilt. 

*Referenz: Henseler, J., Ringle, C. M., & Sarstedt, M. (2015). A New Criterion for Assessing Discriminant Validity in Variance-based Structural Equation Modeling. Journal of the Academy of Marketing Science, 43(1), 115-135.


Effiziente Auftragszuordnung im Horizontaltransport von Containerterminals - Anne Schwientek verteidigt erfolgreich ihre Dissertation

Im April verteidigte Anne Schwientek erfolgreich ihre Dissertation. Sie untersucht darin, wie Containertransporte im Horizontaltransport auf einem Seehafen-Containerterminal zwischen der Seeseite und dem Lager effizient durchgeführt werden können. Dies ist essentiell für reibungslose Prozesse bei der Ent- und Beladung der Schiffe. Ein wesentliches Entscheidungsproblem dabei ist die Zuordnung von Transportaufträgen zu Fahrzeugen. Obwohl dieses Forschungsthema oft untersucht wurde, lag der Fokus oft nur auf einem spezifischen Terminal oder einer bestimmten Zuordnungsmethode. Das Ziel des Promotionsvorhabens ging darüber hinaus und stellt eine generische Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Eigenschaften eines Terminals (wie Größe, Equipment, Layout), Zuordnungsmethoden (wie kürzeste Distanz, längste Wartezeit) und Leistungsfähigkeit des Terminals (wie Containerbrücken-Produktivität, gefahrene Wegstrecken) dar. Die Untersuchung wurde mit Hilfe eines Ereignis-diskreten Simulationsmodells in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt.

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Forschungsprojekt GENERATING

Persönliche und individuelle Betreuung ist ein erfolgreich erprobter Weg, um das Konzeptverständnis unter Studierenden zu verbessern.

Um dies unter der Voraussetzung stetig steigender Studierendenzahlen gewährleisten zu können, wurden in den vergangenen Jahren im Rahmen von Blended-Learning-Ansätzen vermehrt Aufgabengeneratoren zur automatisierten Erzeugung von Übungsmaterialien genutzt. Eine adaptive Anpassung der Übungsaufgaben an die Lernbedürfnisse einzelner Studierender und Berücksichtigung deren Verhaltens geschah an dieser Stelle nicht ausreichend, insbesondere nicht in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen.

Ziel des Projektes GENERATING ist es, einen auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden adaptiv geregelten Aufgabengenerator für ingenieurwissenschaftliche Studienfächer an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zu entwickeln.

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Simulation-Based Optimization of Operational Decisions at Container Terminals

Auf Containerterminals gibt es eine Vielzahl an Entscheidungsproblemen. Innerhalb kurzer Zeit müssen viele Entscheidungen getroffen werden, zum Beispiel welcher Container in welchem Lagerblock an welcher Position zwischengelagert werden soll und welches Equipment welchen Auftrag durchführt. Dabei muss berücksichtigt werden, dass alle Prozesse möglichst zeiteffizient durchgeführt werden und das Equipment optimal ausgelastet wird. Eine zusätzliche Herausforderung ist, dass die Umschlagprozesse miteinander verbunden sind und teilweise parallel ablaufen, beispielsweise wenn mehrere Containerbrücken gleichzeitig ein Schiff ent- und beladen. Weiterhin gibt es verschiedene Störfaktoren, wie Equipment-Ausfälle, Verspätungen von Schiffe oder Zügen oder auch wetterbedingte Verzögerungen.

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Postbotin der Zukunft - Autonomer Transportroboter Laura in Lauenburg unterwegs

Seit über einem Jahr fährt das autonome TaBuLa-Shuttle durch die Lauenburger Straßen. Nun hat der selbstfahrende Elektrobus mit Laura eine neue Kollegin dazu gewonnen. Bei Laura handelt es sich allerdings weder um eine Co-Pilotin noch um eine Fahrgastbetreuerin. Laura ist ein kleiner Transportroboter und steht für Lauenburgs Automatisierte Roboter-Auslieferung. In Zukunft soll sie völlig selbständig die Behördenpost der Stadt ausliefern. Entwickelt, programmiert und gebaut wurde Laura am Institut für Technische Logistik an der Technischen Universität Hamburg. Das Institut für Verkehrsplanung und Logistik ist für die logistischen Prozesse hinter dem Projekt und die Projektkoordination verantwortlich.

Der Transportroboter befindet sich seit Ende letzten Jahres in der Testphase. Genau wie das TaBuLa-Shuttle bewegt sich Laura selbstfahrend und automatisiert durch die Lauenburger Innenstadt.

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