ARIS (Architektur integrierter Informationssysteme)

Das ARIS-Konzept bildet einen Rahmen, in dem integrierte Informationssysteme entwickelt, optimiert und ihre Umsetzung beschrieben werden können. Dabei führt vor allem die Betonung der fachlichen Beschreibungsebene dazu, daß das ARIS-Konzept als Orientierung bei der Erstellung, Analyse und Auswertung von betriebswirtschaftlichen Prozeßketten dient.

Die Darstellung der einzelnen Geschäftsprozesse und deren Relationen kann über verschiedene Modelltypen wie die erweiterte Ereignis-Prozeßkette (eEPK), erweiterte Entity-Relationship-Modelle (eERM), Funktionszuordnungsdiagramme (FZD), Organigramme etc. erfolgen. Die modellierten Prozesse können mit weiteren Analysetools nach unterschiedlichen Gesichtspunkten wie z.B. Kostenrechnung oder Simulation ausgewertet werden.

Geeignet für: Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau. Weitere Fragen beantwortet Lars Wagner, Tel.: 3251, Institut für Produktionsmanagement und -technik / M-18.