Kalender

Das Rechenzentrum der TUHH betreibt (demnächst) einen elektronischen Kalender auf Basis von SOGo unter folgender Adresse:

https://sogo.tuhh.de/

Dienste

Das SOGo-System stellt einen zusammenfassenden Zugang zu verschiedenen Daten und Diensten bereit. Es sind dies:

  1. E-Mail - der Zugriff erfolgt im Hintergrund per IMAP auf die E-Mails, die unser zentraler E-Mail-Server bereitstellt. Der SOGo-Server ist also selbst KEIN E-Mail-Server.
  2. Kalender
    • Jeder Benutzer bekommt einen persönlichen Kalender automatisch angelegt (unter https://sogo.tuhh.de/SOGo/dav/<login>/Calendar/personal)
    • Jeder Benutzer kann sich eigene Kalender anlegen und ggf. freigeben.
    • Jeder Benutzer kann fremde, freigegebene Kalender abonnieren (Die erscheinen ggf. unter Abonnements)
    • Wir stellen Kalender für deutschlandweite Feiertage bereit und zeigen sie allen Benutzern an. Ferienkalender für HH, SH und Niedersachsen können vom Benutzer selber abonniert werden. Das RZ spielt jährliche Updates ein.
SOGo Kalender für die Allgemeinheit
  1. Aufgaben
  2. Adressbücher - Dies sind die vom RZ  bereitgestellten Adressbüchern und eigene:
    • Alle Accounts, die das RZ der TUHH eingerichtet hat.
    • Ausserdem sind alle Untereinheiten der TUHH (OUs) als Gruppen abgebildet.
    • Jeder SOGo-Nutzer kann beliebig viele eigene Adressbücher anlegen, um z.B. eigene Kontakte zu speichern.
    • Im System hinterlegte Ressourcen können ebenfalls per Ressourcen-Adressbuch gesucht werden. Dabei haben wir die Ressourcen nach Leitzeichen sortiert mit Email-Adressen versehen (z.B. rz-raum-e2033@tuhh.de für den Besprechungsraum des RZ Raum E2.033). Über diese Adresse können Ressourcen auch zu Terminen hinzugebucht werden. Bitte diese Adresse niemals nach aussen weitergeben. Sie dienen ausschließlich der internen Terminplanung und dem Abonnement. Nachrichten an diese Adresse werden ggf. ignoriert.

Man kann diese Adresslisten durchsuchen, um E-Mails zu versenden und/oder um Rechte zu vergeben.

Es gibt E-Mail-Adressen in der globalen Adresslist, die keine SOGo-Ressourcen sind. Dabei handelt es sich normalerweise um externe Accounts, die ausschließlich durch E-Mail zu erreichen sind (iTip).

 

 

Zugang und Nutzung

Die Web-Oberfläche von SOGo kann mit einem beliebigen Web-Browser (Internet Explorer, Firefox etc.) benutzt werden.[1] Mit SOGo-Web ist nahezu alles möglich, was auch mit den "Fat-"Clients genannten Programmen möglich ist. Das ist kein Behelfs-Zugriff, sondern eine vollständige Arbeitsumgebung für den Fall, das kein Thunderbird/Lightning und/oder Outlook zur Verfügung steht. Dazu muß man allerdings Online sein.

In jedem Fall braucht man einen Account (Benutzername und Kerberos-Passwort) beim RZ der TUHH.

Wer viel unterwegs ist und dabei oft vom Internet abgeschnitten, sollte einen Desktop-Client benutzen. So ein Programm läuft auf dem eigenen Rechner und macht sich bei der Arbeit Kopien der Daten, die auf dem Server liegen. Diese Cache-Daten verwendet das Programm, wenn die Internetverbindung nicht zur Verfügung steht.

Als Desktop-Client wird bevorzugt Thunderbird/Lightning mit der SOGo-Integrator/ und SOGo-Connector-Erweiterung verwendet. Es ist zwar auch möglich, zumindest lesend ohne die beiden Extensionen auf die Termine zuzugreifen, aber zum effektiven Arbeiten empfehlen wir doch den Connector und den Integrator zu installieren, wie es hier beschrieben ist.

Die Software mußte dabei bisher in ganz bestimmten 'Extended Support' Versionen vorliegen. Seit der Version 31.0.4 (Jeweils Connector und Integrator) funktionieren die Extensions aber auch mit der normalen Thunderbird/Lightning Kombination - allerdings nicht mit jeder beliebigen. Aus der Tabelle geht hervor, welche Versionen zusammen passen.

Sie können auch jede andere Version von Lightning ohne die Erweiterungen für SOGo benutzen, aber dann nur mit eingeschränkten Möglichkeiten. [4]

Den SOGo-Integrator für die Benutzung an der TUHH sollten sie hier herunterladen, weil diese Extension an die Domaine der jeweiligen Institution angepaßt sein muss, bei der sie benutzt wird. Wenn sie also den SOGo-Integrator direkt bei Hersteller Inverse herunterladen, müßten sie die Software selber an die TUHH anpassen (Eintragung von sogo.tuhh.de an entsprechender Stelle im Software-Packet). Das kann man sich aber sparen, indem man unser Angebot hier in Anspruch nimmt. [3]

ThunderbirdLightningSOGo ConnectorSOGo Integrator
313.3.331.0.531.0.5 (an die TUHH angepasst)
384.0.5.2
454.7
525.4.1
60(im Bundle)60.0.0

60.0.0 (an die TUHH angepasst)

60.0.0 (an die HfMT angepasst)

Die Installation dieser Erweiterungen ist hier beschrieben genau wie die Einrichtung eines neuen Kalenders in Lightning, der mit dem Web-Kalender per CalDAV synchronisiert werden soll.

Man kann auch Outlook als Client-Software verwenden. Dazu müssen die Daten des SOGo-Servers von Outlook synchronisiert werden. Das kann mittels ActiveSync for Exchange (EAS) oder mittels CalDAV geschehen. EAS beherrscht Outlook ab Version 2013 von Haus aus und für CalDAV muß ein Plugin (s.U.) installiert werden. Das ActiveSync-Protokoll wurde von Microsoft in Outlook 2016 geändert und daher funktioniert (derzeit) nur Outlook 2013 in Verbindung mit dem SOGo-Server (Version 2.3.5). 

Dabei ist zu beachten, das mittels EAS (ExchangeActiveSync) eine Kopie aller auf dem Mailserver und dem SOGo-Server enthaltenen Daten auf dem Client-Rechner aktuell gehalten wird. Normalerweise, also im Falle eines Smartphones oder ähnlichen Gerätes, wird dabei auch die Grösse der übertragenen Datenmenge auf für das Gerät sinnvolle Volumina beschränkt. Das geschieht (leider) nicht, wenn als "Gerät" Outlook auf einem ausgewachsenen Desktop-Client zum Einsatz kommt. Es wird wirklich eine komplette Kopie aller Daten gemacht und das kann gerade beim ersten Einsatz sehr lange dauern. [5]

Ausserdem ist zu beachten, das mittels EAS nur immer ein Client pro Benutzer synchronisiert werden kann. Sobald man versucht, einen weiteren Client mittels EAS zu synchronisieren, funktioniert die Synchronisation nicht mehr.

Diese speziellen Schwierigkeiten beim Einsatz von EAS kann man vermeiden, indem man den OutlookCalDAVSynchronizer (OpenSource) zur Synchronisation benutzt. [1][2] Dann ist für jede CalDAV-Resource ein CalDAV-Profil anzulegen. 

Allerdings raten wir dennoch im Falle von Outlook, lieber EAS zu benutzen und den Zeitraum einzuschränken, für den E-Mails synchronisiert werden. Dieses Verfahren ist hier beschrieben. Unsere Tests mit dem OutlookCalDAVSynchronizer waren nicht sehr vielversprechend - daher raten wir lieber zu EAS.

CalDAV sollte dagegen zum Einsatz kommen, um mobile Endgeräte mit dem SOGo-Server zu synchronisieren. Für Android-Geräte gibt es zum Teil kostenpflichtige CalDAV/CardDAV Apps. Mit dem DavDROID gibt es inzwischen auch eine gut funktionierende Opensource Lösung. Wir zeigen hier, wie man DAVDroid auf einem Smartphone konfiguriert. IPhone und IPad können CalDAV bzw. CardDAV mit Bordmitteln nutzen. 

Genau kann man sich auf dieser Website des Herstellers informieren, welche Client-Software (Frontends) es gibt


2 Wir raten zunächst davon ab, eine native MAPI/HTTPs-Verbindung zu versuchen. Das ist zwar theoretisch mit SOGo möglich, funktioniert aber in der vorliegenden Version nicht zufriedenstellend. Wir arbeiten zusammen mit dem Hersteller daran, diese Methode bereitzustellen.

3 Die Anpassung (Customizing) des SOGo-Integrators an die jeweilige Domaine wird beschrieben unter Mozilla Thunderbird Configuration Guide

4 Der SOGo-Connector erweitert Lightning um die Protokolle CardDAV und GroupDAV und verbessert die CalDAV-Fähigkeiten. Der SOGo-Integrator ermöglicht die Verwaltung von Zugriffsrechten für Adressbücher und Kalender aus Lightning heraus. Ab Thunderbird Version 52 hat Mozilla die ES-Versionen aufgegeben bzw. mit der normalen Version zusammengeführt. Ab Extension 31.0.4 sind also keine ESR-Versionen mehr notwendig, um die Extensionen zu betreiben.

5 Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch als sehr ungünstig heraus, das viele Benutzer den Mail-Server als Archiv für ihre Attachments benutzen oder als gängige Praxis jahrelang keine alten Termine löschen. Die einzige Möglichkeit, hier im Sinne einer vernünftigen Ressourcennutzung Einfluß zu nehmen ist, den Zeitraum einzuschränken. Was Outlook auf mobilen Laptops angeht sollte zumindest die anfängliche Synchronisation besser im LAN oder WLAN der TUHH erfolgen, bis alle Daten beim Outlook-Client einmal angekommen sind.