20.04.2026

TUHH ist Mitglied im Northern Chip Network: Norddeutschland bündelt Kompetenzen in der Mikroelektronik

Mit der Gründung des Northern Chip Network (NCN) am 20. April 2026 entsteht in Norddeutschland ein neues, leistungsstarkes Ökosystem für die Mikroelektronik.

Hamburg, 20. April 2026 – Mit der Gründung des Northern Chip Network (NCN) am 20. April 2026 entsteht in Norddeutschland ein neues, leistungsstarkes Ökosystem für die Mikroelektronik. Das Netzwerk verbindet Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein und Hamburg, um den Wissenstransfer zu stärken, Kooperationen zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu steigern.

Als Gründungsmitglied ist auch die Technische Universität Hamburg (TUHH) beteiligt, vertreten durch das Institut für Leistungselektronische Bauelemente (PED). „Die enge Verzahnung von Forschung und Anwendung ist entscheidend, um Innovationen in der Mikroelektronik voranzutreiben – insbesondere in Bereichen wie Leistungselektronik, erneuerbare Energien und autonome Systeme“, betont Prof. Dr.-Ing. Holger Kapels, Leiter des PED. „Das Northern Chip Network bietet hierfür die ideale Plattform, um Kompetenzen besser zu nutzen und den Transfer von der Grundlagenforschung bis zur Serienproduktion zu beschleunigen.“

Das NCN hat sich zum Ziel gesetzt, die Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen, die Fachkräftesicherung zu unterstützen und die technologische Resilienz der Region zu stärken. Durch die Vernetzung von Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Materialforschung bis zur Chipfertigung – sollen neue Impulse für die Entwicklung hochzuverlässiger, energieeffizienter Mikroelektronik entstehen.

Weitere Gründungsmitglieder sind unter anderem das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY), das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) sowie zahlreiche Industriepartner und Hochschulen. Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg und spricht fortan mit einer Stimme.