Laufende Projekte

IHATEC-Forschungsprojekt: "Release Order based on Blockchain"

Die Freistellung spielt beim Seefrachtimport eine zentrale Rolle, denn sie berechtigt ein Transportunternehmen dazu, den Container vom Terminal abzuholen. Die hohen Anforderungen an Sicherheit und Zugriffsberechtigung, die an den Prozess Freistellung geknüpft sind, eignen sich ideal, um ihn im Rahmen eines Forschungsprojekts ROboB mit der Blockchain abzubilden: Er ist nicht zu komplex, dafür aber extrem sensibel und es existiert bisher kein durchgehender IT-gestützter Informationsfluss. Die Blockchain verspricht eine gemeinsame Wahrheit für alle Teilnehmer. Sie ist prüfbar durch digitale Signaturen, unveränderbar durch Kryptographie und Konsens-Algorithmen. Im Rahmen des Projekts werden zwei alternative Modelle betrachtet, die in die bestehende Import-Plattform des Hamburger Hafens integriert und auf ihre Praxistauglichkeit – auch gegenüber der bestehenden konventionellen Lösung - geprüft werden.

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg

Ziel dieses Projektes ist es, relevante Entwicklungen zu erkennen, die mittelständischen Unternehmen und das Handwerk über diese Entwicklungen zu informieren und passende Lösungsansätze zu präsentieren. Es wird die Digitalisierung im Wirtschaftscluster hinsichtlich der Kosten, des Nutzens sowie der Chancen und Risiken analysiert. Das Projekt soll die KMU bei der Einführung digitaler Technologien und Geschäftsmodellen unterstützen. Dabei sollen Good Practice Modelle als Demonstratoren dienen. Das notwendige Wissen wird durch Qualifizierungsangebote bereitgestellt. Zudem werden Beschäftigungseffekte, beeinflusst durch die Digitalisierung, analysiert.

Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management - Chancen der digitalen Transformation

 BVL analysiert mit umfassenden Untersuchungen die aktuellen „Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management“. Ziel des Projektes ist ein klares Bild über den aktuellen Umsetzungsstand, die zukünftigen Entwicklungen und deren Auswirkungen zu erhalten. 2016/2017 wurde diese Studie unter der Leitung von Professor Wolfgang Kersten von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und Prof. Mischa Seiter vom International Performance Research Institute (IPRI) im Auftrag der BVL erarbeitet. Konsortialpartner waren die Lufthansa Industry Solutions BS GmbH in Hamburg sowie die Horváth & Partner GmbH in Stuttgart.

 Projekt „ChainLog“

 Transparente Lieferketten in der Industrie können die Effizienz und den Kundennutzen erheblich steigern. Doch die Rückverfolgung des Produkts ist aktuell sehr aufwändig, oder gar nicht möglich, da meist viele Parteien involviert sind. Fehlende Transparenz kann bspw. im Lebensmittelsektor gesundheitliche Auswirkungen haben, wenn in der Produktion oder im Transport die Kühlung zwischenzeitlich gestört wurde. Blockchain als neue Technologie und treibende Kraft für die digitale Transformation eröffnet Transparenz sowohl in der Logistik, als auch in der Supply Chain und bietet einen gemeinsamen und manipulationssicheren Datensatz. Mithilfe der verteilten Blockchain-Architektur lässt sich Vertrauen in die Daten ohne zentrale Instanz herstellen.

 Forschungsprojekt DIMLA - Digitalization and Internationalization Maturity Level in Aerospace

Ziel des Projekts DIMLA ist es, ein flexibles und anwendbares KPI-System zu entwickeln, um den Reifegrad von Unternehmen in der Luftfahrtindustrie zu bewerten. Das KPI-System soll dabei folgende Bereiche abdecken: a) Beschreibung und Kategorisierung der betrachteten Unternehmen, b) Reifegrad der Digitalisierung und c) Reifegrad der Internationalisierung.

Projekt „RiskBlock“

Durch die stark zunehmende Anzahl an temperatursensiblen Produkten ist die Notwendigkeit einer vollständig überwachten Supply Chain wichtiger denn je. Aktuell müssen sich die Beteiligten darauf verlassen, dass Containerbetreiber Temperaturabweichungen kurzfristig und korrekt an den Kunden kommunizieren. Durch den Einsatz einer Blockchain für temperaturgeführte Dienstleistungen kann die Zuverlässigkeit der Informationen validiert und ein aktives Risikomanagement unterstützt werden. Darüber hinaus ermöglicht diese Technologie sowohl kleinen, mittleren als auch großen Unternehmen die Entwicklung neuer Dienstleistungen.

Entwicklung eines Modells zur Optimierung der Lebenszykluskosten für modulare Produkte entlang der gesamten Supply Chain (KosMo2)

Das Forschungsvorhaben hat das Ziel, die monetären Effekte, die durch Modularisierung hervorgerufen werden, anhand eines erweiterten Lebenszyklus modularer Produktarchitekturen zu untersuchen und die Wirkungen entlang der gesamten Supply Chain abzuleiten. Dadurch kann eine wesentliche Erweiterung des Vorgängerprojektes „Kostenwirkung der Modularisierung“ erzielt werden, die als Fragestellung von den Unternehmen des PA aufgeworfen wurde.