Weiterentwicklung der abfall-wirtschaftlichen Produktverantwortung unter Ressourcenschutzaspekten am Beispiel von Elektro- und Elektronikgeräten (RePro)

(Teil-)Projektleitung/Mitarbeit: Dipl.-Ing. Julia Hobohm

Auftraggeber/Fördergeber: Ökopol - Institut für Ökologie und Politik GmbH, Umweltbundesamt
Projektpartner: u.a. ELPRO, TCMG, Adamec, Uni Augsburg, Fraunhofer ISI
Projektumfang: 3 Jahre
Laufzeit: 09/2011 - 05/2014

Das Projekt „Weiterentwicklung der abfallwirtschaftlichen Produktverantwortung unter Ressourcenschutzaspekten am Beispiel von Elektro- und Elektronikgeräten“ (RePro) ist ein vom Umweltbundesamt organisiertes Projekt an neben dem sich  IUE auch Institute wie das Fraunhofer und das Institut für Ressourcenstrategien der Uni Augsburg, aber auch Industriepartner wie ELPRO GmbH, TCMG GmbH und Adamec Recycling GmbH beteiligen. Für die weiter konzeptionelle Entwicklung einer Kommunikationsstrategie bringen sich Agenturen wie GoYa und HEYMANN BRANDT DE GELMINI ein.

Elektro- und Elektronikgeräte bestehen aus verschiedensten Metallen, deren Gewinnung eine hohe Umweltbelastung mit sich bringt. Aufgrund der eingeschränkten Anzahl von Anbietern und Förderländern werden Metalle wie Gold, Silber, Palladium, Indium und die Seltenerdmetalle als kritisch eingestuft. Somit ist das Angebot gerade bei diesen Metallen von starken Marktmechanismen und politischen und ökonomischen Strategien abhängig.

Ziel von REPRO ist die Kreislaufführung eben solcher kritischer Metalle. Diese stellt aufgrund der geringen Gehalte in den Elektro- und Elektronikgeräten und aufgrund der fehlenden Datenbasis eine Herausforderung für ein effizientes Recycling dar. Somit werden Ziele wie die Identifizierung, Lokalisierung und Quantifizierung relevanter Metalle in Elektro- und Elektronikgeräten, die Priorisierung von Geräteclustern nach ihrer Ressourcenrelevanz, die Erstellung von deutschlandweiten Mengenstrombilanzen für die Entsorgung, die Entwicklung von Maßnahmen und Instrumenten für eine verbesserte Erschließung und Kreislaufführung und eine Entwicklung kommunikatorische Maßnahmen zur Steigerung der Sammelmengen der ressourcenrelevanten Elektroaltgeräte verfolgt. Auf dieser Basis kann eine optimierte Erschließung von Metallen und eine effiziente Kreislaufführung entwickelt werden.