Hinweise und häufig gestellte Fragen (FAQs)
zu den Linux-Pools

- Betriebssystem / Passwort / Bentzeroberfläche
- Webbrowser SeaMonkey / Mailing
- Drucken
- Plattenplatz
- Datenzugriff vom Windows-Pool
- Datensicherung
- USB-Sticks / DVDs / CDs
- Textverarbeitung
- MS Office-Dokumente unter Linux
- WWW-Server, Persönliche Homepages, Proxyserver
- Online Hilfen und Dokumentationen
- Remote Login per ssh

Betriebssystem / Passwort / Benutzeroberfläche

Um unter Linux arbeiten zu können wird eine Benutzerkennung (Loginstring, Username) mit einem Passwort benötigt. Studierende erhalten sie automatisch gegen Vorlage des Studierendenausweises im User Service Center (USC), Mitarbeiter müssen einen Benutzerantrag ausfüllen und im RZ / USC abgeben. Die Passwortverwaltung erfolgt über Kerberos. Das Passwort kann per WWW-Interface geändert werden oder mit dem Kommando passwd im xterm.
Die voreingestellte graphische Benutzeroberfläche ist das weitgehend selbsterklärende Gnome Desktop Environment.
Im xterm-Fenster werden UNIX-Kommandos abgesetzt und Anwendungsprogramme gestartet.

Webbrowser SeaMonkey / Mailing

Im Linux-Pool ist SeaMonkey als Standard-Browser voreingestellt (Aufruf: seamonkey ). Bei neueingerichteten Benutzeraccounts sollte das Mailing mit Seamonkey sofort funktionieren ohne benutzerseitige Anpassungen. Sollte es dennoch Probleme geben, sind die Einstellungen zu checken. Beachten Sie bitte auch die sonstigen Hinweise zum Mailing an der TUHH.

Drucken

Das Drucken im RZ ist inzwischen kostenpflichtig. Jedem Studierenden der TUHH steht pro Semester eine Druckquote von 5 Euro zur Verfügung (externe Studierende: 2,50 EUR). Sie dient dem Ausgleich von Fehldrucken und kann im User Service Center (USC) gegen Bezahlung erhöht werden. Was, wie, wo, zu welchem Preis gedruckt werden kann, entnehme man der Drucker-Homepage.
PostScript-Dateien können mit GhostView (gv name.ps) angezeigt und auf den Laserdruckern in Raum 2038 / SBS95 (E) ausgedruckt werden via: lpr name.ps. Die Drucke sind per WWW-Interface zu bestätigen. Für die Darstellung der Bestätigungsseite muss Javascript im Mozilla-Browser aktiviert sein. Bitte wählen Sie im Browser-Menü "Edit/Preferences" in der Kategorie "Advanced" den Punkt "enable Javascript".
ASCII-Dateien, z.B. Mailtexte oder Fortran-Sourcecode, sind mit dem Kommando a2ps nach Postscript konvertierbar und doppelseitig ausdruckbar: a2ps filename | lpr -Pstudi

Sollte es zu Störungen an den Druckern kommen oder das Papier alle sein, wenden Sie sich bitte an das User Service Center (USC) (SBS95/E-2048). Bitte benutzen Sie nur Papier des RZs! Wenn Sie anderes Papier in die Drucker einlegen, besteht die Gefahr eines Papierstaus!

Plattenplatz

Der Plattenplatz im Homebereich ist zur Zeit auf 4 GB je Benutzer begrenzt (Softlimit). Vorübergehend, für eine Woche, sind bis zu 5 GB belegbar (Hardlimit). Ist das Softlimit überschritten, erscheint beim Einloggen eine Warnung. Wer länger als eine Woche das Softlimit überschreitet, kann sich anschliessend nicht mehr über die graphische Oberfläche einloggen. Zur Kontrolle dienen die Kommandos quota -v und du, zum Löschen von Dateien rm dateiname. Ist kein graphisches Login mehr möglich wegen der Quotenüberschreitung, loggen Sie sich bitte per Console oder remote per ssh ein und löschen nicht mehr benötigte Dateien.
Wer zwischenzeitlich mehr Plattenplatz benötigt, nutze den Bereich /usertemp lokal auf jedem Rechner (cd $TMP). Dateien im /usertemp werden nicht gesichert und gelöscht, sobald auf sie 7 Tage lang nicht mehr zugegriffen wurde.
Die Mailboxquote beträgt für Studierende 5 GB, für Mitarbeiter 10 GB. Einzelne Mails dürfen nicht größer als 14 MB sein.
Die persönlichen WWW-Homepages dürfen nicht mehr als 100 MB belegen.
Wer für eine Studienarbeit vorübergehend mehr Plattenplatz benötigt, wende sich bitte an SBS95 (E), Raum 2.007, Tel: 42878-3682 oder das User Service Center (USC).

Datenzugriff vom Windows-Pool

Im Homeverzeichnis gibt es im Directory windows einen Link Unix, der ins übergeordnete Homeverzeichnis verweist. Aus den Windows-Pools heraus gestattet dieser Link den Zugriff auf das UNIX-Homedirectory. Umgekehrt erlaubt die Speicherung von Daten via Laufwerk L: im Windows-Pool den Zugriff der Windows-Daten unter Linux.

Datensicherung

Der Snapshot-Dienst des NetApp-Fileservers erzeugt einmal täglich nachts eine Kopie der eigenen Benutzerdateien. Jeder Benutzer kann in jedem seiner Verzeichnisse mit dem Befehl cd .snapshot selbstständig auf die Versionen der letzten 4 Wochen seiner eigenen Dateien zurückgreifen .
Darüberhinaus gibt es ein Backup auf unserer Tapelibrary. Die so gesicherten Daten werden 83 Tage aufbewahrt. Eine weitergehende Archivierung bieten wir nicht an.
Sollten Sie Dateien versehentlich gelöscht haben und sie nicht selbständig über den Snapshotdienst restaurieren können, wenden Sie sich bitte an SBS95 (E), Raum 2.007, Tel: 42878-3682 oder

Nutzung USB-Sticks / DVDs / CDs

Alle Pool-Rechner sind mit USB-Schnittstellen ausgestattet. Ob die verschiedenen USB-Memory-Sticks oder sonstige Geräte von den einzelnen Rechnern unterstützt werden, kann jedoch nicht garantiert werden. Grundsätzlich sollte man über den Pfad /media/USB-STICK oder Herstellername, auf die gespeicherten Daten zugreifen können, sobald ein USB-Stick am Rechner angeschlossen ist. Meist erscheint auch ein Icon auf dem Bildschirm. Entsprechend werden CDs automatisch unter dem Pfad /media/cdrecorder gemountet, unmittelbar nachdem die Datenträger eingelegt wurden.
Um ein ISO-Image auf CD oder DVD zu brennen nutzen Sie am besten das Kommando k3b . Die ISO-Datei sollte auf der lokalen Festplatte unter /tmp gespeichert werden.

Textverarbeitung

Zur Textverarbeitung stehen unter Linux das leicht bedienbare LibreOffice zur Verfügung, sowie das kompliziertere Textsatzsystem LaTeX, das besonders zum Schreiben von mathematischen Formeln geeignet ist.

MS-Office-Dokumente unter Linux

Das freie und umfassende Office-Paket LibreOffice ermöglicht es, verschiedenen MS-Office Dokumente zu bearbeiten. Von der Kommandozeile wird OpenOffice mit ooffice gestartet.
WRITER ist das zugehörige Textverarbeitungsprogramm mit dem MS-Word-Dokumente (Dateianhang .doc) im- und exportiert werden können. Zu beachten ist, dass beim Im- und Export einige Formatierungen unter Umständen anders aussehen als mit MS Word. VBA Skripte können generell unter LibreOffice nicht ausgeführt werden.
CALC ist das Tabellenkalkulationsprogramm mit dem MS-Excel Dateien (Dateianhang .xls) dargestellt werden können.
Mit IMPRESS können Multimediapräsentationen erstellt werden, entsprechend MS-Powerpoint.
Zusätzlich stehen im Linux-Pool das Zeichenprogramm DRAW, sowie der Formeleditor MATH zur Verfügung.

Online Hilfen / Dokumentationen / Kursmaterialien

Infos und Dokumentationen zum Thema Linux finden sich z.B. bei Wikipedia.
Die Manual-Einträge für alle UNIX-Kommandos und Systemroutinen sind über das man -Kommando erhältlich.
Diverse Handbücher und Dokumentationen sind auch auf unserem Doku-Server zu finden.

Remote Login

Grundsätzlich sollte die Secure Shell (ssh -X hostname ) genutzt werden um sich remote auf einer anderern Maschine einzuloggen. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt und das Kommando kopiert eine Berechtigungsdatei ( .Xauthority ) mit magic cookies zur Nutzung des X-Servers. Die Environment-Variable zur Remote-Arbeit $DISPLAY wird dabei automatisch gesetzt.

Der Zugang von außerhalb der TUHH ist nur mithilfe einer VPN-Verbindung oder über den Rechner ssh.rz.tu-harburg.de möglich. Vom SSH-Server aus können Sie auf die Daten der eigenen Homebereiche sowie der persönlichen Homepage zugreifen und sich zu weiteren Rechnern der TUHH verbinden.