Keywords zum Verbund

Quelle: Institut für Flugzeug-Kabinensysteme

Near Field Communication, Smart Card, Smartphone, PED, Geschäftsprozesse, Betriebsprozesse, digitaler Prozessschlüssel, ePayment, eTicketing, eDocument, gesicherte Kommunikation, NextGen Cabin Services, Kabinenmanagementsystem

Laufzeit des Vorhabens

01.01.2014 - 30.06.2017 (42 Monate)

Förderprogramm

Luftfahrtforschungsprogramm V
- Erster Programmaufruf 2014 - 2017 -

Projektkoordination

Univ.-Prof. Dr. Ralf God
Institut für Flugzeug-Kabinensysteme
Technische Universität Hamburg-Harburg
Nesspriel 5, 21129 Hamburg
Tel.: +49 40 42878-8293
E-Mail: ralf.god@tuhh.de
Homepage: http://www.tuhh.de/fks






Gesamtziel des Vorhabens

Gesamtziel des Vorhabens ist die erstmalige Integration von moderner Nahfeldkommunikation (NFC) in das Kabinenmanagementsystem. Diese kontaktlose Schnittstelle für sichere Transaktionen und gesicherte Kommunikation bietet für Benutzer eine neue Form der intuitiven Bedienung und physischen Interaktion. An Flughäfen ist diese Technologie von IATA und SITA als Wegbereiter für das digitale Reisen bereits festgelegt und eine Nutzung von NFC in der Flugzeugkabine ermöglicht harmonisierte und weitestgehend automatisierte Haus-zu-Haus-Prozesse. Der aktuelle Trend, private Geräte überall zu verwenden ("Bring your own device, BYOD"), wird unterstützt. Gleichzeitig wird die Sicherheit und der Komfort für die Passagiere und die Besatzung erhöht.

Eine Modellierung des Gesamtsystems mittels einer formalen Sprache und eine modellbasierte Prozess- und Systemspezifikation ermöglichen die umfassende Betrachtung aller Anforderungen. Hierzu zählen neben funktionalen Anforderungen und Kundenanforderungen auch nicht-funktionale Anforderungen, die sich unter anderem aus der Verwendung einer neuartigen Funkschnittstelle im Flugzeug ergeben. Ein prototypischer Aufbau des Gesamtsystems validiert diese Modellierung und gewährleistet als offene Plattformlösung eine gute Anschlussfähigkeit auch über das Projekt hinaus.

Zur Zielerreichung arbeiten ein Systemhersteller, zwei Technologielieferanten und ein Hochschulinstitut entlang der Wertschöpfungskette zusammen. Die Projektpartner decken das gesamte Umfeld mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten ab und werden von assoziierten Partnern aus den Bereichen Flughafen, Kommunikations-Hardware, IT-Dienstleistungen für Transport- und Luftverkehrsanwendungen und Fluggesellschaft beraten und unterstützt. Dadurch können die Voraussetzungen für eine spätere Industrialisierung und Verbreitung sichergestellt werden.