Literatur und Kultur

literatur und kultur: Geheimtipp eines Alumnus

In diesem Kurs werdet ihr eingeladen, kulturelle Aspekte mit Hilfe von Literatur zu erkunden. Und weil Kultur vielfältig ist, stehen nicht nur literarische Texte auf dem Stundenplan, sondern je nach Thema auch der Besuch von Ausstellungen, Theater- und Filmaufführungen sowie Vorträgen und Gesprächskreisen.

Für diesen Kurs sind sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich.

Detaillierte Infos findet ihr hier

Im Seminar Literatur und Kultur wird der Frage nachgegangen, was Kultur ausmacht. Kultur verstanden als Realitätssuche, als "ineinander verwobene Problem-Komplexität, die auf Realitätsbewältigung gerichtet ist" (Hermann Broch).

In Europa reift inzwischen die Einsicht, dass es nicht den Anspruch erheben kann, im Besitz der letztgültigen Maßstäbe von Erkenntnis und Wissen zu sein.

Wird Kultur aufgefasst als "Prozess der fortschreitenden Selbstbefreiung des Menschen" (Cassirer) setzt dies voraus, dass wir "in ein klares Verhältnis treten zu uns selbst und zu anderen "Selbst" im Universum" (Ngugi wa Thiong'o).

Arbeitsgrundlage im Seminar sind schwerpunktmäßig literarische Texte. Weitere Bezugspunkte sind zeitgenössische Entwicklungen sowie aktuelle Veranstaltungen in Hamburg.

Der Besuch von Ausstellungen, Theater- und Filmaufführungen sowie Vorträge und Gesprächskreise sind als Erweiterung im Sinne eines Forums von Wissenskulturen konzipiert.

Das Seminar ist insbesondere für internationale Studierende entwickelt worden
Wer an den Themen oder einzelnen Veranstaltungen interessiert ist, aber Schwierigkeiten mit dem Sprachniveau hat, wird im Brückenkurs zu Literatur und Kultur an die entsprechenden Themenbereiche herangeführt.

Für eine Übersicht der bisherigen Themen siehe Archiv.

Für die Thematik des aktuellen Semesters, siehe auch Vorlesungsverzeichnis TU Hamburg Rubrik "Sonstige Lehrveranstaltungen" und StudIP.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit des Dozenten Bertrand Schütz liegt seit seinem Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte im Bereich projektbezogener Kulturarbeit. So bevorzugt er es, kultur- und ideengeschichtliche Zusammenhänge und ihre Bedeutung für die heutige Lebenswelt in konkreten Begegnungen erfahrbar zu machen.

Um auch internationalen Studierenden die Auseinandersetzung mit Texten in deutscher Originalfassung zu erlauben, hat der Dozent Möglichkeiten des Zugangs erarbeitet, die er im Verlauf seines Umgangs mit sprachlicher und kultureller Diversität entwickelt hat. Mit komparatistischen Ansätzen ist er durch sein Studium und seine Lehrtätigkeit an der Übersetzer- und Dolmetscherschule der Universität Genf (ETI) vertraut.

Speziell für internationale Studierende: Brückenkurs zu Literatur und Kultur

Der BRÜCKENKURS ZU LITERATUR UND KULTUR ist für internationale Studierende konzipiert, die sich für die Themen von "Literatur und Kultur" interessieren, beim Verständnis der deutschen Sprache aber auf Hilfestellungen angewiesen sind.