Spektrum Oktober 1997

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Ein Leben für den Kanusport

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Impressum

Herausgeber: Präsident der Technischen Universität Hamburg-Harburg
Redaktion: Ingrid Holst, Rüdiger Bendlin, Matthias Wendt, Christian Bittcher
Tel.: 040/7718-3458/3330
Fotos: TUHH, Christian Bittcher
Gestaltung: TUHH-Technologie GmbH
Erscheinungsdatum: Oktober 1997
Druck: TUHH
Auflage: 2500 Exemplare

Informationstage

An die Uni - fertig - los!

Was bringt ein Studium an der TU? Wer finanziert einen Auslandsaufenthalt? Langt mein Schulenglisch für die neuen internationalen Studiengänge?

Antworten auf diese und andere Fragen bekamen die Besucher der Studieninformationstage, die am 31. Juli und 7. August veranstaltet wurden, beantwortet. Insgesamt nutzten rund 60 junge Menschen dieses Angebot der Allgemeinen Studienberatung.

Aufgeteilt in vier Veranstaltungen wurden den Studierenden in spe die Themen "Internationales Studium an der TU", "Allgemeine Ingenierwissenschaften", "Maschinenbau / Materialwirtschaft", sowie der Studiengang "Verfahrenstechnik" nähergebracht.

Die meisten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zur Zeit noch die Schulbank drücken oder ihren Zivildienst ableisten, erfuhren über die Tageszeitung oder der Studienberatung von dieser informativen Veranstaltung.

Durch das Programm führte Astrid Gieseler von der Studienberatung. Unterstützt wurde sie dabei von zahlreichen Referenten aus den einzelnen Arbeitsbereichen und der Verwaltung. Positiv aufgenommen wurde auch die Möglichkeit zum Gespräch mit Studenten, die von ihren Erfahrungen aus den Arbeitsbereichen und von ihren Auslandsaufenthalten berichteten.

Der 19jährige Zivildienstleistende Andreas, der mit seinem Freund aus Buxtehude nach Harburg zur Informationsveranstaltung kam, wollte sich nicht nur über das Studium sondern auch über die Wohnmöglichkeiten und das kulturelle Angebot in Harburg informieren. "Das war ein interessanter Tag und ich habe auf jeden Fall etwas dazu gelernt", sagte er im Anschluß an die Veranstaltung. Zu den wenigen weiblichen Teilnemerinnen gehörte die 20jährige Michaela aus Hamburg- Hamm: "Eigentlich bin ich für meinen Bruder hier, der um diese Uhrzeit noch arbeiten muß, aber ein Studium an der TU erscheint auch mir sehr sinnvoll".

Die nächste Gelegenheit, sich über ein Studium an der Technischen Universität zu informieren, gibt es am 24. November diesen Jahres: Dann findet wieder ein Schnupperstudium statt.

Zukunft Mikroanalysesystem

Ein preiswertes optisches Mikrospektrometer

Unter dem Stichwort Mikrosystemtechnik vollzieht sich zur Zeit ein bemerkenswerter technologischer Wandel: Befügelt durch die rasanten Entwicklungen in der Mikroelektronik verfolgen Arbeitsgruppen in der ganzen Welt ehrgeizig das Ziel, miniaturisierte Systeme im weitesten Sinn mit den Verfahren der Halbleiter-Technologie und neuartigen Mikrotechniken zu realisieren.

Vorsichtige Schätzungen versprechen in den nächsten Jahren ein Martvolumen von über 20 Milliarden Mark.

Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Gebieten Sensorik und aktiven Bauelementen spiegeln dabei die Komplexitätserweiterung in der Mikroelektronik wider, also die Weiterentwicklung der reinen Mikroelektronik zu einem umfassenden Systemgedanken. Treibende Kraft ist hierbei sowohl die mit den Herstellungsprozessen der Halbleitertechnologie verbundene erhebliche Kostensenkung, als auch eine durch ein intelligentes Bauelemente-Design erzielte Multifunktionalität der Mikrosysteme. Visionär werden die Forschungsanstrengungen durch erfolgreiche Entwicklungen auf dem Gebiet der Humanbiologie unterstützt, schon in naher Zukunft die Lebensqualität erkrankter Menschen erheblich verbessern zu können. Denkbar wäre beispielsweise ein implantierbares Insulindosierungssystem für Diabetiker.

Basierend auf der weitestgehend bekannten Entwicklung von miniaturisierten Sensoren zur Aufnahme z.B. von Druck oder Beschleunigung (Airbag-Sensor) zeichnet sich, "ein Trend zu totalen Mikroanalyse-Systemen ab, die, exemplarisch genannt, die zahlreichen Bestandteile von Gasen oder Flüssigkeiten ermitteln." Aktuell stehen hierbei insbesondere vielfältige Anwendungen aus dem Bereich Umweltanalyse oder Medizintechnik im Vordergrund, nach deren Maßgabe häufig effiziente handliche und dadurch mobile "Vor-Ort-Analysesysteme" eingesetzt werden müssen.

Im Arbeitsbereich Halbleitertechnologie der TUHH werden innerhalb des Forschungsschwerpunktes Mikrosystemtechnik vorwiegend Projekte zur Entwicklung von miniaturisierten Analysesystemen für die Gas- und Flüssigkeitsmeßtechnik realisiert. Beispielhaft sei hier ein integriert-optisches Mikroanalysesystem genannt, das auf dem klassischen Prinzip der Spektralphotometrie beruht: Eine absorbierende Flüssigkeit, deren Färbung durch eine Indikatorlösung direkt Aufschluß z.B. über Verunreinigungen von Schwermetallen in Gewässern gibt, wird mit weißem Licht durchstrahlt. Das anschließend spektral aufgespaltene Licht wird mit Hilfe einer Detektorzelle selektiv bestimmt und anhand eines Datenerfassungsprogrammes ausgewertet. Wesentliche Elemente des Mikroanalysesystems sind eine mittels der Dünnschichttechnologie hergestellte Weißlicht-Lampe und eine daran angeschlossene spektrale Detektor-Einheit. Die Weißlicht-Lampe besteht aus einem 5µm X 5µm breiten und mit einem Durchmesser von 200µm ringförmig strukturierten, freischwebenden Wolfrahmdraht, der im Vakuum bei einer Temperatur von rund 2200 Grad Celsius eine beachtliche Lichtleistung aussendet. "Durch die geringe elektrische Leistungsaufnahme von ca. 50mW bei 1,2 Volt kann die Energieversorgung des Mikrosystems durch kleine Batteriezellen erfolgen", erklärt Dipl. Ing.-Dietmar Sander, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Arbeitsbereiches Halbleitertechnologie der TUHH. Die Detektoreinheit bildet ein durch hochauflösende Strukturierungstechnologie entwickeltes 20 mm langes und 5mm breites integriertes Mikrospektrometer in einem optischen Lichtwellenleiter, das durch ein Gitter die gewünschte spektrale Lichtaufspaltung auf einer Photodiodenzelle erzielt. Die auf Siliziumsubstraten als mechanischen Träger realisierten Prototypen weisen ein bemerkenswertes Leistungsvermögen bei einem im Vergleich zu kommerziellen Mikrospektrometern außerordentlich reduzierten Kostenaufwand auf. Durch eine Kleinserienfertigung wird innerhalb diesen Jahres die innovativ-industrielle Umsetzung des integriert-optischen Mikrospektrometers mit Hochdruck betrieben.

Informationen:
Arbeitsbereich Halbleitertechnologie
Prof. Dr.-Ing. Jörg Müller, Dipl.-Ing. Dietmar Sander

Tel.: 7718 - 2397

300 Gespräche geführt

Zu Gast auf der Bildungsmesse in Jakarta, Indonesien

"Technical University of Hamburg-Hargug". In silbernen Lettern prangt dieser Name über dem Messestand, der die kommenden vier Tage unser Arbeitsplatz sein wird. Scheinbar sind wir nicht die einzigen, die bis zur letzten Minute Vorbereitungen treffen und teilweise improvisieren mußten, denn in Halle 2 des Balai Sidang Convention Centers herrscht noch allgemeines Durcheinander. Immerhin läßt sich bald jemand finden, den orthografischen Mißstand zu beheben.

Es ist Dienstag, Vorabend der "Qualification Asia ´97". Unsere Gruppe, bestehend aus Sandra Purkayastha von dem Akademischen Auslandsamt der TUHH, Prashant Rao, Maschinenbaustudent, Prof. Klaus Rall, stellvertretender Studiendekan Maschinenbau und Koordinator des Master-Programms "Mechatronics" und mir, studentischer Hilfskraft der Pressestelle, macht sich daran, für den morgigen Tag alles vorzubereiten. Diverse Zentner Informationsmaterial werden ausgepackt und verstaut, Poster aufgehängt, ein Internetanschluß eingerichtet. Noch weiß niemand, was uns die Messe bringen wird. Hektik und Chaos? Gähnende Langeweile?

Die "Qualification Asia ´97" bot vom 25. bis 28. Juni drei ausgesuchten deutschen Hochschulen die Möglichkeit, ihr internationales Studienangebot in der Hauptstadt Indonesiens vorzustellen. Unterstützt vom DAAD waren neben der TUHH die FH Aachen und die UGH Duisburg vertreten. Die TUHH präsentierte ihre Master-Programme, die ab dem WS ´97/´98 Studierende aus aller Welt einladen, ein technisches Studium in Deutschland mit dem international anerkannten "Master of Science" abzuschließen. Dieses Angebot ist neu in Deutschland und kommt doch spät, gemessen am Vorsprung anderer Länder auf dem Gebiet "Internationalisierung des Studiums". Besonders die Vereinigten Staaten und Australien besitzen für indonesische Studierende eine hohe Anziehungskraft, was sicherlich auch am hohen Werbeaufwand liegt, den die dortigen privaten Universitäten bereits in indonesischen Schulen betreiben. Unser Ziel auf der Messe konnte also (neben der einen oder anderen Bewerbung für ein Master-Programm an der TUHH) zunächst nur sein, überhaupt bekannt zu werden und Kontakte zu knüpfen für einen dauerhaften Austausch von Informationen. Zudem wollten wir Erfahrungen sammeln für zukünftige Öffentlichkeitsarbeit im Ausland.

Samstag abend. Die Messe ist gelaufen, und wir sitzen in höchst angenehmer Atmosphäre mit den Aachenern und Duisburgern zur Bier- und Bestandsaufnahme. Die Grundstimmung ist zufrieden, denn neben den messeüblichen Jägern und Sammlern haben sich zwei Gruppen von interessierten Besuchern und (allerdings in der Minderheit) Besucherinnen herausgebildet. Es sind dies zum einen natürlich indonesische Studierende, die differenziert erfragten, was ihnen ein Studium in Deutschland bietet und welche Voraussetzungen sie dafür mitbringen müssen. Die zweite Gruppe ist die der "Verteiler" mit guten Kontakten zu Schulen, Hochschulen oder bildungspolitischen Institutionen. über 300 Gespräche konnten wir im Verlauf der Messe führen. Dabei wurde ein großes Interesse an einem deutschen Hochschulstudium offenbar gepaart mit Erstaunen über die neuen Möglichkeiten, wie die TUHH sie bietet. Für uns bedeutet das: der Wunsch nach Information ist, nicht nur in Indonesien, stark ausgeprägt. Geben wir sie! Für die Zukunft gilt es, die neuen Kontakte zu vertiefen und in bundesweiter Zusammenarbeit ein Konzept zu erstellen, mit dem das an Attraktivität gewinnende deutsche Studienangebot weltweit beworben werden kann.

Unserer Gruppe blieb leider wenig Zeit, um abseits von Hotel und Messezentrum Eindrücke zu gewinnen von einer Stadt, die auf der Fläche Hamburgs gut elf Millionen Menschen beherbergt. Dennoch bleiben von den acht Tagen in Idonesien neben einer gelungenen Premiere auf einer internationalen Messe einige unvergleichliche Erinnerungen. Wer könnte schon von sich behaupten, mit erwachsenen Menschen in Amt und Würden Karaoke gesungen zu haben?

Matthias Wendt

Ein Leben für den Kanusport

Ernst Libudas Spagat zwischen Sport und Beruf

Im Jahr 1968 machte Ernst Libuda einen Schritt, der sein Leben bis in die Gegenwart prägen und beeinflussen sollte: Er begann mit dem Kanusport.

Nachdem der heute 44jährige Angestellte der TU-Harburg als Kind mit Begeisterung den Lederball kickte, schlug als Jugendlicher sein Herz nun für den Wassersport. Geboren wurde Ernst Libuda in Sangenstedt nahe der Stadt Winsen an der Luhe. Seine ersten acht Lebensjahre verbrachte Ernst Libuda dort, bevor seine Familie nach Harburg zog. Schon bald merkten seine Betreuer und Trainer beim W.V.-Süderelbe, daß sich bei Ernst Libuda Talent und Trainingsfleiß vereinten. "Damals war ich so gerne beim Training, daß meine Eltern mich bremsen mußten", erinnert sich der Regierungsoberinspektor. Die Erfolge ließen bei soviel Feuereifer natürlich nicht lange auf sich warten: Bereits ein Jahr, nachdem er seine Liebe zum Wildwasserrennsport entdeckt hatte, wurde Ernst Libuda bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Vize-Meister. Auch im Jahr darauf brachte er die Silbermedaille mit nach hause. Trotz der vielen Trainingseinheiten bereitete ihm der Abschluß der Handelsschule keine großen Probleme. Als Beruf wählte er den des Industriekaufmannes. Eine Ausbildung bei der Harburger Phoenix AG wurde im Anschluß an die Schulzeit erfolgreich absolviert. 1972 mußte Ernst Libuda seinen Wehrdienst antreten. Aufgrund seiner errungenen Erfolge war er zu diesem Zeitpunkt bereits Mitglied des C-Kaders der Nationalmannschaft. Damit war für ihn der Weg frei in die Sportkompanie der Bundeswehr in Sonthofen. Hier fand der Ausnahmeathlet sehr gute Trainingsbedingungen vor, so daß weitere sportliche Erfolge nur eine Frage der Zeit waren. 1975 begann eine Siegesserie, die bisher einmalig im deutschen Kanusport ist: Die erste von insgesamt 45 Deutschen Meisterschaften im Einzelwettbewerb wurde gewonnen. Mit dieser Anzahl an Titeln hält Ernst Libuda den nationalen Rekord im gesamten Kanusportbereich.

Auch auf internationaler Ebene sammelte Ernst Libuda Erfolge wie kaum ein anderer: Seinen ersten Weltmeister-Titel holte er 1977 in Österreich.

Im Jahr 1987 beendete er erneut die Weltmeisterschaft auf dem obersten Treppchen. Insgesamt gewann Ernst Libuda zehn Medaillen bei Welttitelkämpfen. Aufgrund seiner sportlichen Erfolge wurde dem Harburger Ausnahme-Kanuten 1979 die höchste nationale Auszeichnung für Sportler verliehen: Der damalige Bundespräsident Carl Carstens steckte ihm das Silberne Lorbeerblatt ans Sakko.

Seinen zweiten Weltmeistertitel konnte Ernst Libuda 1987 im französischen Bourg-St. Maurice gewinnen. In diesem Jahr wurden auch beruflich die Weichen gestellt: Nachdem Ernst Libuda schon bei der Bundeswehr vier Jahre die Schulbank gedrückt hatte, entschloß er sich zu einem Studium an der Verwaltungs-Fachhochschule in Hamburg. Mit dem Abschluß als Regierungsinspektor in der Tasche stand einem beruflichen Einstieg an der Technischen Universität nichts mehr im Weg.

"V 42" hieß die Abteilung in der Ernst Libuda seit Oktober 1990 für die Drittmittelverwaltung zuständig war. Der neue Arbeitsplatz war allerdings nicht die einzige Veränderung im Jahr 1990. Von einer Trainingsausfahrt kehrte er mit einem "dicken Fisch" am Haken zurück: Vereinskollegin Jacqueline eroberte bei einer gemeinsamen Ausfahrt auf der Elbe das Herz des zweimaligen Weltmeisters.

Die Kinder Phillipp (6) und Eric (3) vervollständigen die glückliche Ehe der beiden Wassersportler. Trotz seines beruflichen Engagements als Regierungsoberinspektor im Haushaltsreferat der TU trainiert Ernst Libuda noch heute täglich und nimmt zusätzlich an Wettkämpfen teil. "Im kommenden Jahr wird die Weltmeisterschaft wieder auf meiner Lieblingsstrecke in Garmisch-Partenkirchen auf der Loisach ausgetragen, ein erneuter Titelgewinn wäre der krönende Abschluß meiner Karriere," so Ernst Libuda, der sich ein Leben ohne Sport nicht vorstellen kann.

Christian Bittcher

Profs

Karl Wilhelm Böddeker

Der Hamburger Senat hat auf Vorschlag der Technischen Universität Hamburg-Harburg dem Privatdozenten Dr. Dr. Karl Wilhelm Böddeker (62) die akademische Bezeichnung "Professor" verliehen. Karl Wilhelm Böddeker hat sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Membrantechnik ausgezeichnet. Seit 1990 hält er Vorlesungen an der TUHH. Seine Themen liegen vor allem im Bereich der Meerwasserentsalzung und der Trennung flüssiger Mischungen durch Pervaporation. Karl Wilhelm Böddeker hat Chemie in Göttingen und an der Ohio State University, Ohio, USA, studiert. Nach seiner Promotion war er am Institut für Kernverfahrenstechnik am Kernforschungszentrum in Karlsruhe tätig. Nach seinem Wechsel zur GKSS 1971 war Dr. Böddeker zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, anschließend arbeitete er bis heute als Abteilungsleiter auf den Gebieten der Brack- und Meerwasserentsalzung durch Membrantrennverfahren, Umkehrosmose sowie Elektrodialyse. Dr. Böddeker entwickelte Verfahren, die bis zur Erstellung von Pilotanlagen im In- und Ausland führten. 1979 war Dr. Böddeker zu einem wissenschaftlichen Aufenthalt am Weizmann Institute of Science in Israel. Die Ehrenurkunde wurde durch den Präsidenten der TUHH, Professor Dr. Hauke Trinks, überreicht. Die Laudatio hielt Professor Dr.-Ing. Gerd Brunner, Dekan der Verfahrens- und Chemietechnik.


Otto Lange

Jan ter Haseborg

Prof. Dr.-Ing. Otto Lange ist im April zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Fakultätentages Elektrotechnik (DFTE) gewählt worden. Gleichzeitig wurd Prof. Jan ter Haseborg Mitglied der Ständigen Kommission des DFTE. Im Jahr 1998 werden die Professoren jeweils für zwei Jahre den Vorsitz im DFTE bzw. in der Ständigen Kommission übernehmen.


Otto von Estorff

Prof. Dr.-Ing. Otto von Estorff hält seit 1.4.97 eine Professur (C3) im Arbeitsbereich "Meerestechnik II - Mechanik" der TUHH. Prof. von Estorff promovierte während einer fünfjährigen wissenschaftlichen Mitarbeit an der Ruhr-Universität Bochum im "Institut für Mechanik" 1986 zum Dr.-Ing. 1988 dozierte Prof. von Estorff am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, für zwölf Monate. 1989 begann Prof. von Estorff als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung "Finite Berechnungsverfahren" der IABGmbH, Ottobrunn, einem technisch-wissenschaftlichen Dienstleistungsunternehmen. Dort wurde er 1992 zum Gruppen- und Projektleiter, 1996 zum Abteilungsleiter im Ressort "Berechnungen". Die Schwerpunkte der Professur von Prof. von Estorff an der TU lauten: Strukturdynamik, Mechanik der Kontinua, Diskretisierungsmethoden (FEM/BEM), Berechnungsverfahren für Fragestellungen der Akustik, Fluid-Struktur-Interaktionen.


Günther Valtinat

an der TUHH seit dem 1. Juli 1985 tätig, beging am 6.08.97 sein 40jähriges Dienstjubiläum. Wir gratulieren.


Rüdiger Bormannn

Zum 1. September 1997 hat Professor Dr. Rüdiger Bormann die Leitung des Arbeitsbereiches 5-06 "Werkstoffphysik und Werkstofftechnologie" übernommen. Eine ausführliche Vorstellung erfolgt im nächsten Heft.


Hansjörg Sinn

Anläßlich der ACHEMA 97 in Frankfurt verlieh die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in einer Festsitzung die Hermann-Staudinger-Medaille an Professor Dr. Dr.-Ing.EE.h., Senator a.D. Hansjörg Sinn. Professor Sinn erhielt die Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten in der Grundlagen- und angewandten Forschung, die Basis wurden für neue Technologien und Verfahren, so zur Pyrolyse von Kunststoffen und zur katalytischen Polymerisation von Olefinen.

Die Arbeiten von Professor Sinn haben sehr frühzeitig auf die Bedeutung des Recyclings von Altkunststoffen aufmerksam gemacht und einen effizienten und technisch gangbaren Weg zur Entsorgung polymerer Werkstoffe aufgezeigt. Das von ihm entwicklete Verfahren zur Pyrolyse von Kunststoffen hat in seiner Weiterentwicklung heute großtechnische Reife erlangt.

Über seine Tätigkeit als Forscher und Hochschullehrer hinaus hat er die Belange der Chemie auch in politischer Verantwortung als Wissenschaftssenator in Hamburg und als Mitglied des Wissenschaftsrates der Bundesrepublik Deutschland mit außerordentlichem Engagement und Erfolg vertreten. Professor Sinn war 1978 Gründungspräsident der TUHH.


Heinrich Mecking

Während der Hauptversammlung 1997 der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR MATERIALKUNDE (DGM) wurde Professor Dr.-Ing. Heinrich Mecking die höchste Auszeichnung der DGM, die Heyn-Denkmünze, verliehen. Die Festveranstaltung fand am 20. Mai 97 im Audimax der TU Braunschweig statt.

Geheimrat Emil Heyn war 1919 einer der Gründer der DGM (damals noch Gesellschaft für Metallkunde) und 1919-1922 der erste Vorsitzende der DGM. Die Heyn-Denkmünze wurde 1929 gestiftet.

"Die Heyn-Denkmünze wird verliehen für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Metallkunde, durch die wesentliche Fortschritte in der Entwicklung der Nichteisenmetalle in wissenschaftlicher, praktischer oder wirtschaftlicher Hinsicht erreicht worden sind" (Zitat aus der Festschrift 75 Jahre DGM", 1994).

Professor Mecking war 1993-1994 Vorsitzender der Gesellschaft. 1978 ist er für seine Arbeiten an der RWTH-Aachen mit der Tamman-Gedenkmünze der DGM ausgezeichnet worden.



Ruf erhalten

Prof. Dr. Theo Wehner nach Zürich

Prof. Dr.-Ing. Michael Eggers nach Bochum

Prof. Dr.-Ing. Detlef Glücklich nach Weimar

Studs

Löcher in der Stadt

Eva Bauer, Simone Hastenpflug und Julian Petrin haben einen ersten Preis im bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb zum Thema "Löcher in der Stadt" der Klaus-Humpert-Stiftung an der Universität Stuttgart gewonnen. Die drei haben ihr Studienprojekt "Löcher in der Stadt - Ideen für einen vergessenen Stadtraum in Hamburg-Altona" eingesandt, das sie, betreut durch Prof. Helga Fassbinder, im Studiengang Stadtplanung der TUHH erarbeitet haben. An dem Wettbewerb hatten 70 Einsendungen von Studierenden der Architektur und Stadtplanung aus der ganzen Bundesrepublik teilgenommen. Die preisgekrönte Arbeit entwirft ein Leitbild für ein brachfallendes Gleisareal in Hamburg-Altona und skizziert erste Schritte einer möglichen Entwicklung. Ihre Vision für das "Loch in der Stadt" ist ein Volkspark für das 21. Jahrhundert als Initialprojekt, das prozeßhaft schrittweise ausgefüllt werden kann. "Das Erkennen von Potentialen muß nicht gleich mit der Festlegung einer Lösung einhergehen. Schnelligkeit ist nicht immer der beste Weg in Zeiten enger werdender Spielräume und unklarer Rahmenbedingungen. Es geht darum, langfristige, selbsttragende Stadtentwicklung in Gang zu setzen. Dafür können heute die ersten Steine gelegt werden", postulieren die drei Harburger Studierenden.


Abdul Garahi

Im Rahmen der Schlußveranstaltung der Achema, der größten Messe des chemischen Apparatebaus der Welt in Frankfurt, wurde Dipl.-Ing. Abdul Garahi der Dechema- (Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen, Chemische Technik und Biotechnologie e.V.) Studentenpreis verliehen. Die Dechema ist eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern fördert.

Der Preis wird jährlich an die zwei Verfahrensingenieure in Deutschland vergeben, die ihr Studium in der kürzesten Zeit mit der Mindestnote "sehr gut" abgeschlossen haben. Abdul Garayhi hat sein Studium in knapp acht Semestern mit der Note "ausgezeichnet" beendet.

Der Preis ist mit rund 3.000 Mark dotiert.


Asta-Rekord-Sport

Studierende der Technischen Universität (TU) Hamburg-Harburg zeigen nicht nur in Lehre und Forschung Spitzenleistungen, sondern haben auch beim sportlichen Wettkampf die Nase vorn. Diese Tatsache wurde beim diesjährigen AStA-Sportfest nachhaltig bestätigt. Immerhin gab es beim Volleyballturnier ein Rekord-Meldeergebnis. 24 Mannschaften lieferten sich einen fairen Kampf um die Plätze auf dem Siegertreppchen. "Diese Zahl wurde in den vergangenen Jahren nicht einmal annähernd errreicht", so Frank Bruns, der AStA-Sportreferent. Austragungsort war auch in diesem Jahr die Sportanlage am Hölscherweg in Marmstorf. Bei sommerlichen Temperaturen wurde das Sportfest seinem Motto "Spiel, Spaß und Musik", durchaus gerecht. Für sportliche Beats sorgte die AStA-Musikanlage und für Erfrischungsgetränke in den Spielpausen war ebenfalls gesorgt.

Ausser beim Volleyballturnier kamen die Studis beim Stockey und Tennis ins Schwitzen. "Organisatorisch war die zeitliche Koordination zwischen Volleyball und Stockeyspielern eine gro§e Herausforderung", berichtet Frank Bruns, der aber, gemeinsam mit seinen AStA-Kollegen, letztendlich alle Schwierigkeiten in den Griff bekam. Den besten Mannschaften winkten ebenso wie den siegreichen Tennisspielern attraktive Preise: Copy-Karten, Kinogutscheine, Sekt, Duschgel und Süßigkeiten gab es für die besten Teilnehmer. Beim Volleyball konnte sich die Mannschaft "6X4" (Martin Schwien, Jana Vorbau, Tanja Dietze, Helge Witt, Mark Kammer, und Jan-Eric Cordes) gegen die Mitstreiter durchsetzen. Beim Stockey- Turnier war gegen "Die alte Garde" (Marcus Lohe, Torben Schliechen, Bülent Bopraktar, Ulla Främke sowie Amrita Kulkarni) kein Kraut gewachsen. Lediglich zwei Studentinnen traten beim Match mit der gelben Filzkugel gegeneinander an: Ulla Främke und Amrita Kulkarni durften sich gemeinam über einen Preis freuen. Der "Boris Becker der TU" wurde Dennis Bludan. Er konnte seine fünf Konkurrenten mit seinem variantenreichen Spiel auf die Plätze verweisen. Anlaß zur Kritik unter den teilnehmenden Studenten bot die Tatsache, daß es für die weniger guten Mannschaften beim Volleyballturnier in diesem Jahr keine Verliererrunde gab.

Dazu Frank Bruns:" Das AStA-Team hat aus den Erfahrungen gelernt und wird sich für das nächste Sportfest am 1. Juli 1998 Lösungsmöglichkeiten für das Problem einfallen lassen".

25.000 Steine - Preis der Bauindustrie verliehen

Die Stiftung der Bauindustrie Hamburg, die vom Bauindustrieverband Hamburg e.V. errichtete gemeinnützige Einrichtung zur Berufsförderung, vergab in diesem Jahre wieder Förderpreise in Höhe von insgesamt 25.000 DM an Studierende im Studiengang "Bauingenieurwesen und Umwelttechnik" der TUHH. Sie beabsichtigt damit, deutliche Zeichen zu geben, daß zügiges Studieren gewünscht und auch belohnt wird. Fünf Förderpreise in Höhe von jeweils 3.000 DM wurden an Jan Eric Cordes, Daniel Dreyer, Martin Schwien, Mathias Steck und Katrin Telkamp übergeben. Sie hatten das Vorexamen mit den besten Gesamtnoten zum frühest möglichen Zeitpunkt nach drei Semestern abgelegt.

Mit Förderpreisen in Höhe von jeweils 5.000 DM wurden den Statuten entsprechend zwei Absolventen für hervorragende Diplomarbeiten gefördert, die die Regelstudienzeit von 10 Semestern nur angemessen überschreiten. Christian Peter Ahrens hat das Studium nach nur 9 Semestern mit seiner Diplomarbeit "Entwurf eines Fernmeldeturms" abgeschlossen. Diese Arbeit entstand am Arbeitsbereich "Massivbau" unter der Obhut von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Quast.

In ihr werden die Forschungsergebnisse des Arbeitsbereiches zum nichtlinearen Berechnen in Verbindung mit einem verbesserten Sicherheitskonzept für den Entwurf besonders schlanker Türme mit bisher nur erst selten angewendeter Vorspannung genutzt. Martin Ploog wird für seine Diplomarbeit "Erstellung eines betriebswirtschaftlichen Konzeptes zum Bau und Betrieb einer mechanischen und biologischen Restabfallbehandlungsanlage" ausgezeichnet. Diese Arbeit entstand an dem von Prof. Dr.-Ing. Stegmann geleiteten Arbeitsbereich "Abfallwirtschaft und Stadttechnik". Die Ergebnisse dieser Arbeit sind für Verbesserungen der Technischen Anleitungen und Vorschriften zum Abfallgesetz von großer Bedeutung.

Beide Diplomarbeiten zeigen den wichtigen Praxisbezug des wissenschaftlichen Studiums auf: Die Wissenschaft von heute ist die Praxis von morgen. Die Themen lassen auch die fachliche Breite des Studienganges "Bauingenieurwesen und Umwelttechnik" an der TUHH erkennen. Das besondere Profil dieses Studienganges wurde erst kürzlich von einer Expertenkommission befürwortet. Es wurde in einem Bericht des Bundesministers für Bildung und Forschung über Ökologisierungstendenzen im Ingenieurberuf ausdrücklich als zukunftsweisend hervorgehoben.

Der Studiengang wird weiter ausgebaut. Dies ist angesichts des Stellenabbaus in anderen Bereichen sehr beachtenswert. Der erfreulich starke Zuspruch zu diesem erfolgreichen Studiengang rechtfertigt entschlossenes Handeln.

Meldungen

Informatik-Ingenieure

Die TUHH informiert jetzt erstmals mit einer CD-Rom über den Studiengang "Informatik-Ingenieurwesen" mit neuen Medien. "In einer Zeit, in der jeden Tag neue Technologien weiterentwickelt werden, ist dieser Studiengang für junge Leute mit technischem Interesse geeignet, um später den Anforderungen im Beruf in Wirtschaft oder Industrie zu entsprechen", erläutert Professor Dr.-Ing. Otto Lange die Präsentation." Schüler des Alexander von Humboldt-Gymnasiums in Harburg/Rönneburg haben die Informations CD ausprobiert und waren begeistert.

Interessenten erhalten die Informatik- CD-Rom kostenlos bei der Allgemeinen Studienberatung der TUHH, Tel. 040/7718-2776 und -2232

Foto: Schulleiterin Krista Ernst-Fischer, Schüler Claudius Ohrt, Schüler Michel Schwarzmayr, Prof.Dr.-Ing. Otto Lange


Award für Nils Claussen

Eine erfreuliche Nachricht gibt es aus dem Arbeitsbereich Technische Keramik zu vermelden: Prof. Dr.-Ing. Nils Claussen wurde im Mai diesen Jahres mit einem bemerkenswerten Preis ausgezeichnet. Die CerSJ (The Ceramic Society of Japan) übergab dem Harburger Wissenschaftler den "Award for Academic Achievements in Ceramic Science and Technologie". Damit ist Nils Claussen der erste Nicht-Japaner der diesen Preis erhielt. Eine weitere Auszeichnung gab es für Frank Meschke, ebenfalls vom Arbeitsbereich Technische Keramik. Mit seinem Vortragsthema: "Densification and Mechanical Properties of Hot Isotatically Pressed Alumina/SiCP Nanocomposities" heimste er in Amerika einen ersten Preis ein. Ausgezeichnet wurde sein Beitrag im Rahmen der allgemeinen Vortragsbewertung auf der 21. Annual Cocoa Beach Conference and Exposition of the American Ceramic Society. Auf dieser Verbundwerkstofftagung werden jährlich rund 50 Vorträge gehalten.

Informationen: Professor Dr.-Ing. Nils Claussen Tel.: 7718-3037


"She-Study Award"

Studentinnen aufgepasst: Die Deutsche Shell AG vergibt in diesem Jahr zum ersten Mal den "She-Study Award". Dieser Preis wird im Rahmen des Frauenförderprogramms an Wissenschaftlerinnen aus technischen bzw. naturwissenschaftlichen Bereichen vergeben. Gesucht werden dabei die besten Studienarbeiten, die für die Geschäftsfelder Mineralšl, Erdgas und Chemie relevant sind. Ebenfalls gute Chancen haben Arbeiten, die sich mit Umwelt- und Ökonomik-Aspekten auseinandersetzen. Die Arbeiten sollten von allgemeinem gesellschaftlichem Interesse sein und praktisch umsetzbare und auch arbeitsprozessorientierte Ideen liefern. Der "She-Study Award" ist folgendermaßen dotiert: 1. Preis: 10.000,-DM, 2. Preis: 5.000,- DM 3. Preis: 2.000,- DM. Die besten und innovativsten Dissertationen, Diplom- bzw. Studienabschlußarbeiten sollen am 18. November 1997 in Hamburg von einer Jury prämiert werden. Der Einsendeschluß ist der 30. September diesen Jahres. Informationen: Deutsche Shell AG Personalabteilung, Überseering 35, 22297 Hamburg, Tel.: 6324 - 6047


Wolfgang Ritter-Preis

Die in Bremen beheimatete Wolfgang Ritter-Stiftung schreibt jährlich einen Preis aus, mit dem hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet werden, insbesondere auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften mit marktwirtschaftlichem Bezug. Die einzureichenden Arbeiten sollen sich mit wirtschaftswissenschaftlichen Themen, vorzugsweise mit Problemen der sozialen Marktwirtschaft befassen. Die Arbeiten können dabei auch Teilfragen aus den folgenden Bereichen behandeln: Umwelt, Zukunft der Arbeit in der Industriegesellschaft, Verkehr und Logistik, Energie. Der zu vergebene Preis beträgt DM 40.000,- und kann geteilt werden. Bei der Auswahl der Arbeiten soll der Praxisbezug besonders berücksichtigt werden. Einsendeschluß ist Freitag, der 31.Oktober 1997. Informationen: Frau Thomas Geschäftsstelle Wolfgang-Ritter-Preis

Tel.: (0511)3662-2667/2668.

Dissertationen


Hinz, Thorsten ( Prof. Dr.-Ing. Eggers )

Thema: Strukturbeschreibung disperser Naturstoffe als Grundlage für Modellentwicklungen


Reinscheid, Uwe ( Prof. Dr. R.Müller )

Thema: Untersuchungen zum thermophilen mikrobiellen Abbau von Phenol und Chlorphenolen


Cordeiro Tupynambo, Rodrigo ( Prof. Dr.-Ing. A.S.Omar )

Thema: Analyse und Entwurf von passiven Hochfrequenzschaltungen mit Hilfe der FDTD - Methode


Rieks, André ( Prof. Dr. Kasche )

Thema: Stereospezifität und chirale Erkennung von Enzymen


Lüdemann, Ines ( Prof. Dr.-Ing. Märkl )

Thema: "Nutrient - Split" - FŸtterungsstrategie fŸr suspendierte und immobilisierte nicht - adhärente tierische Zellen


Kuballa, Jürgen ( Prof. Dr.-Ing. Calmano )

Thema: Speziesanalytik von zinnorganischen Verbindungen zur Aufklärung ihrer Biopfade in der aquatischen Umwelt


Keysberg, Jochen ( Prof. Dr.-Ing. Quast )

Thema: Zur Auswirkung von Entlastungen auf den Gebrauchszustand biegebeanspruchter Stahlbetonstabtragewerke


Schumann, Irene ( Prof. Dr.-Ing. Franke )

Thema: Zur nachträglichen Bestimmung der Brenntemperatur und zum Einfluß der Brenntemperatur auf die chemische Beständigkeit von Ziegeln


Figueroa, Rodrigo Antonio ( Prof. Dr.-Ing. Stegmann )

Thema: Gasemissionsverhalten abgedichteter Deponien


Mashhour, Tarek ( Prof. Dr.-Ing. Vötter )

Thema: Akquisition und Verarbeitung von Wissen zur EntscheidungsunterstŸtzung im Konstruktionsprozeß unter Einsatz von Neuralen Netzen


Jacobsen, Jens ( Prof. Dr.-Ing. Liebig )

Thema: Beitrag zum umformtechnischen Fügen von Stahlblechen mit vorwiegend austenitischen Gefüge


Zengzhi, Yuan ( Prof. Dr.-Ing. Ackermann )

Thema: Systemtechnische Untersuchung von Ammoniak - Absorptionskälteanlagen für die Schiffahrt


Lüdtke, Kerstin ( Prof. Dr. Kasche )

Thema: Herstellung und Charakterisierung katalytischer Membrane für die Nitratreduktion


Kimmel, Michael ( Prof. Dr.-Ing. Singer )

Thema: Momenten theoretische Behandlung isotroper und anisotroper Schirmgeometrien mit Aperturen


Wegmann, Gerhard ( Prof. Dr.-Ing. Albrecht )

Thema: Mikrostuktur und mechanische Eigenschaften von ( a + b ) - Titanguß


Wang, Jie ( Prof. Dr.-Ing. Feldmann )

Thema: BauteilŸbergreifende Maß-, Form- und Lagertoleranzanalyse auf Basis eines objektorientierten Technologiemodells


Relling, Volker ( Prof. Dr.-Ing. Müller )

Thema: Untersuchungen zum Aufbau eines Mikromassenspektrometers


Hellge, Sabine ( Prof. Dr.-Ing. Wilderer )

Thema: Untersuchungen zum mikrobiellen Abbau schwerabbaubarer Verbindungen in niedrigen Konzentrationen am Beispiel von Difenzofuran und Dibenzo - p - dioxin


Reymann, Martin ( Prof. Dr.-Ing. Geisler )

Thema: Exergetische Analyse des Betriebsverhaltens von GuD - Heizkraftwerken


Bäumer, Thomas ( Prof. Dr.-Ing. Friedel )

Thema: Berechnungsverfahren zur Auslegung von Abblaseleitungssystemen für stationäre und transiente Gasströmungen mit multiplen kritischen Strömungszuständen


Judaschke, Rolf ( Prof. Dr.-Ing. Schünemann )

Thema: Theorie und Praxis der Lawinenlaufzeitdioden - Oszillatoren im Millimeterwellengebiet


Kersten, Olaf ( Prof. Dr.-Ing. Valtinat )

Thema: Zum Last - Verformungs - Verhalten geschraubter Scher - Lochleibungs - ( SL- ) Verbindungen im Stahlbau unter statischer Belastung


Schulte, Benedikt ( Prof. Dr.-Ing. Hapke )

Thema: Untersuchungen zum feedseitigen Stofftransport in Pervoporationsmodulen


Richter, Arno ( Prof. Dr.-Ing. Liebig )

Thema: Möglichkeiten und Grenzen der Prozeßüberwachung zur Qualitätssicherung beim Fügen durch Umformen


Lichtenberg, Gerwald ( Prof. Dr.-Ing. Lunze )

Thema: Theorie und Anwendung der qualitativen Modellierung zeitdiskreter dynamischer Systeme durch nichtdeterministische Automaten


Schiller, Frank (Prof. Dr.-Ing. Lunze )

Thema: Diagnose dynamischer Systeme auf der Grundlage einer qualitativen Prozeßbeschreibung



Habilitationen


Dr.-Ing. Udo Zölzer

für das Fachgebiet Nachrichtentechnik

Thema: Digitale Systhese von Musikinstrumenten


Dr.-Ing. Ralf Pörtner

für das Fachgebiet Bioverfahrenstechnik

Thema: Reaktionstechnik der Kultur tierischer Zellen

Termine

Unser Wasser

Die TUHH veranstaltet am Mittwoch, 1. Oktober 1997 einen "Tag der Forschung". Die Veranstaltung "Unser Wasser" beginnt um 10.00 Uhr mit einem Vortrag von Professor Dr.-Ing. Knut Wichmann über aktuelle Forschungsprojekte des Arbeitsbereiches Wasserwirtschaft und Wasserversorgung.

Um 14.00 Uhr erläutert Professor Dr.-Ing. Wilfried Schneider das Thema "Hydraulische Grundwassersanierung".

Bis 16.00 Uhr können Leitungs- und Brunnenwasserproben (Bleigehalt und Anionen, z.B. Nitrat, Nitrit, Chlorid, Phosphat und Sulfat) kostenlos analysiert werden.

Interessierte werden gebeten, sich Behälter eine Woche vorher, bis spätestens 30.09. im Technikum, Eißendorfer Str. 38, abzuholen.

Abgerundet wird das Tagesprogramm durch Laborbesichtigungen, sowie allgemeinen Informationen zum Studium an der TUHH.


Prof. Heinrich Mecking

16.10.1997, 15.00 Uhr

Festkolloquium Prof. Heinrich Mecking

Ort: Audimax der TUHH, Denickestr. 22


17.10.97, 9.00 Uhr

Wissenschaftliches Ehrenkolloquium

Entpflichtung von Prof. Dr.-Ing. Heinrich Mecking

Ort: Hörsaal 0506, Denickestr. 15


Semestereröffnung

20.10.97, 9.00 Uhr

Friedrich-Ebert-Halle, 21073 Hamburg

Begrüßung durch den Präsidenten der TUHH, Prof. Dr. Hauke Trinks

Ansprachen von Prof. Dr.-Ing. Karl Schulte, Dekan und Daniela Ring, ASTA-Vorsitzende


Diplom-Feier

23.10.97, 18.30 Uhr

Diplom-Feier für Absolventinnen und Absolventen der TUHH in der Hauptkirche St. Michaels, Hamburg


Schnupperstudium

24.11.97, 9.00 Uhr

Ort: Eißendorfer Str. 40, Forum

Begrüßung durch den Präsidenten der TUHH

Vorstellung aller Studiengänge, Internationales Studium

Besichtigung von Forschungsbereichen, Besuch von Vorlesungen

Informationsbörse mit Fachberatern Information: Studienberatung

Tel. 040/7718-2776


Biomechanica

Biomechanica '97 in Davos, Schweiz

28.10. - 29.10.1997

Informationen: Prof. Dr. B. Rahn, AO Research Institute,Clavadelerstrasse

CH-7270 Davos Platz, Switzerland