Research News

Conference on Maritime Energy - Decommissioning of Offshore Geotechnical Structures.

TUHH lädt zur „Conference on Maritime Energy 2017“

Durch den Boom des Offshore-Energiesektors ist die Anzahl der Industrieanlagen auf dem Meer stark gestiegen. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau dieser Plattformen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die Anlagen nach Gebrauch umweltfreundlich abzubauen? Können sie in den natürlichen Lebenszyklus integriert werden? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Interessen vereinbaren? An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmen sich auf der „Conference on Maritime Energy 2017“ (COME) mehr als 150 Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft weltweit diesen Fragen. Die COME findet am 28. und 29. März 2017 das zweite Mal an der TUHH statt und richtet sich neben Fachleuten auch an die Öffentlichkeit. Eingeladen sind prominente Gäste: Katharina Fegebank, Zweite Hamburger Bürgermeisterin, eröffnet die Konferenz mit einem Vortrag zur Situation der Maritimen Wirtschaft in Hamburg. Alistair Hope, Project Director bei Shell, berichtet in einer Keynote über den Rückbau der Öl-Plattform „Brent Spar“.

(27. March 2017)

Digitalisierung der Logistik: Studie unter TUHH-Leitung identifiziert Trends und Strategien

Die digitale Transformation in der Logistik erfordert einen konsequenten und aktiv gestalteten Unternehmenswandel. Das ist die Kernaussage der Studie zu Trends und Strategien der Branche, die im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) unter der Leitung von Professor Wolfgang Kersten von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) erarbeitet wurde. Konsortialpartner waren die Lufthansa Industry Solutions BS GmbH in Hamburg sowie das International Performance Research Institute (IPRI) und die Horváth & Partner GmbH in Stuttgart. „Der späteste Zeitpunkt, um in die Digitalisierung einzusteigen, ist jetzt“, so das Fazit von Professor Kersten, Leiter des TUHH-Instituts für Logistik und Unternehmensführung. Dazu gelte es, innovative Technologiekonzepte, Veränderungen der Wertschöpfungskette und veränderte Kompetenzanforderungen im Blick zu behalten und neue, angepasste Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Studie geht ausführlich auf diese vier Handlungsfelder ein und verknüpft sie mit 15 Trends, die Strategie und Praxis der Logistik beeinflussen.

(20. March 2017)
Links: Elektronenmikroskopische Aufnahme eines nanoporösen Goldnetzwerks. Erkennbar sind die von Hohlräumen umgebenen nanoskaligen Goldstege.Rechts: Breitbandige Änderung der optischen Transmission um bis zu 30 Prozent bei Anlegen einer elektrischen Spannung von ca. 1 Volt (hellblaue Kurve: -0,9 V, mittelblaue Kurve: -0,5 V, dunkelblaue Kurve: 0,5 V, schwarze Kurve: 0,9 V)  (

TUHH: Hamburger Wissenschaftler entwickeln neuartiges Nanomaterial mit steuerbaren optischen Eigenschaften

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) haben ein neuartiges opti­sches Nanomaterial auf der Basis von nanoporösem Gold hergestellt, das es ermöglicht, die optische Transmission –also den Durchgang optischer Strahlung- durch Anlegen von elektrischen Spannungen um bis zu 30 Prozent zu verändern. Die Veränderung ist sensationell groß, wenn man bedenkt, dass die Schichtdicke des Nanomaterials nur 200 Nanometer beträgt – das ist nur etwa ein fünfhundertstel des Durchmessers eines menschlichen Haares. Obwohl es aus Metall besteht, reflektiert das neue Nanomaterial optische Strahlung nicht so, wie das von einem normalen Metallspiegel bekannt ist. Durch die nanoskalige Porenstruktur entsteht ein sogenanntes plasmonisch-optisches Metamaterial, das sich im Sichtbaren wie ein absorbierendes nichtmetallisches Material verhält und erst im nahen Infrarot -also bei längeren Wellenlängen- seinen typischen metallischen Charakter mit der damit einhergehenden Reflexion zeigt.

(09. March 2017)
Prof. Garabed Antranikian und Katharina Fegebank beim Eröffnungsakt.

InnovationCampus Green Technologies (ICGT) eröffnet - Neue Heimat für kluge Köpfe und junge Unternehmen im Herzen von Harburgs Technologie-Quartier

Das neue Innovationszentrum soll Anlaufpunkt für Existenzgründerinnen und Existenzgründer aller Hamburger Hochschulen sowie für wissens- und technologiebasierte Gründungen sein. Der thematische Schwerpunkt liegt dabei in den Bereichen Green & Clean Technology, Life Science und nachhaltige Digitalisierung. Der Senat fördert das Projekt mit 4,45 Millionen Euro. Junge Unternehmen und Startups finden eine neue Heimat gemeinsam mit dem Startup Dock, dem Design Thinking Lab der TU Hamburg, Gründungsberatern der Hamburg Innovation GmbH und der TuTech Innovation GmbH. Ziel des ICGT ist es, die Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung über Anwendungsforschung, Firmengründungen, Prototypen bis zur Fertigungsreife von innovativen Produkten noch stärker in Hamburg zu verankern.

(03. March 2017)

TUHH analysiert Potenzial für Radschnellwege in der Metropolregion

Wo Radschnellwege nach Hamburg Sinn machen – und wo nicht: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) analysierte im Auftrag der Metropolregion Hamburg Vorteile für Radschnellwege, die gerade bei weiteren Entfernungen gut umsetzbar sind. Gemeinsam soll das Pendeln mit dem Rad auch über längere Distanzen im Stadt-Umland-Bereich attraktiver gestaltet werden. Insgesamt 33 Korridore untersuchte das TUHH-Institut für Verkehrsplanung und Logistik in der Metropolregion. Geprüft wurde, wie sich unter anderem die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Schulen durch Radschnellwege verbessert. Grundlage der Bewertung waren Daten zur Einwohner- und Arbeitsplatzverteilung sowie den Standorten von Schulen, Supermärkten und Bahnhöfen. „Die Untersuchungen zeigen, dass ausgehend vom Wohnort die Erreichbarkeit dieser Plätze um bis zu 75 Prozent verbessert werden kann", sagt TUHH-Doktorand Marcus Peter.

(16. February 2017)

Gewählter Präsident der Technischen Universität Hamburg tritt Amt nicht an

Der designierte Präsident der Technischen Universität Hamburg (TUHH) Prof. Dr. Dieter Jahn wird das Amt aus privaten Gründen nicht antreten. Gewählt wurde er vom Akademischen Senat und bestätigt vom Hochschulrat der TUHH im Dezember 2016. Geplanter Amtsantritt war der 1. April 2017. Prof. Dieter Jahn ist derzeit Vizepräsident der TU Braunschweig. „Wir bedauern sehr, dass sich Professor Jahn entschlossen hat, das Amt des Präsidenten der TUHH aus privaten Gründen nicht anzutreten. Wir respektieren die persönliche Entscheidung“, sagt Walter Conrads, Vorsitzender des Hochschulrates der TUHH. Die Findungskommission wird ihre Arbeit wieder aufnehmen und einen Kandidaten oder eine Kandidatin suchen. Über das weitere Vorgehen ab dem 1. April und bis zu einer Neuberufung werden sich die TUHH und die Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung abstimmen.

(14. February 2017)

Wegweisender Hochschulverbund für Informatik: Senat und Hochschulen investieren rund 23 Millionen Euro für den Ausbau der Informatik

Die Digitalisierung stellt die Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Und die Informatik ist die Schlüsseldisziplin im Digitalisierungsprozess: Im Rahmen der Gesamtstrategie Digitale Stadt baut die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg (TUHH), der Universität Hamburg, der HAW Hamburg und der HafenCity Universität Hamburg die Informatikplattform „ahoi.digital“ auf. Das Projekt kann unter Berücksichtigung von weiteren Fördermitteln ein Gesamtfördervolumen von 32,9 Millionen erreichen. Geplant sind 35 neue Professuren und bis zu 1.500 zusätzliche Informatik-Studienplätze. Ziel ist es, die Aus- und Weiterbildung sowie die Forschung und den Transfer von Informatikkompetenzen in Hamburg zu bündeln und gemeinsam zu realisieren.

(03. February 2017)
Grafik: TUHH

Internationale SCC-Konferenz 2017 an der TUHH

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) und die Informationstechnische Gesellschaft (ITG im VDE) veranstalten gemeinsam die 11. International Conference on Systems, Communications and Coding (SCC). Sie findet vom 6. bis 9. Februar 2017 statt und wird vom Institut für Nachrichtentechnik der TUHH organisiert. Es werden mehr als 130 Teilnehmende erwartet. Die SCC bietet Wissenschaftlern einen Einblick in den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung auf dem Themengebiet der Kommunikationstechnik. Die SCC verfolgt insbesondere das Ziel, Theorie und Anwendung, akademische Forschung und Industrie, aber auch verschiedene Disziplinen innerhalb der Kommunikationstechnik zusammenzuführen. Für Tutorials und Vorträge sind international hochkarätige Referenten gewonnen worden. „Ich freue mich sehr, dass die interdisziplinäre Konferenz an der TUHH stattfindet. Die technischen Entwicklungen in dieser Ingenieursdisziplin sind rasant, so dass schon heute an Antworten für morgen gearbeitet werden muss“, sagt Professor Garabed Antranikian, Präsident der TUHH.

(02. February 2017)

TUHH-Datenschutz-Experte Chris Brzuska: „Es gibt keine Wohlfühlantwort auf die Sicherheitsfrage“

Bankgeschäfte, Reisebuchungen, Einkäufe – längst hat sich all das ins Internet verschoben. Datenschutz im Netz ist daher wichtiger denn je. An der TUHH forscht Prof. Chris Brzuska zum Thema IT-Sicherheit. Zum Europäischen Datenschutztag spricht Brzuska über persönliche Risikoanalysen, Smartphone-Sicherheit – und darüber, wie seine Arbeit unsere Daten sicherer macht. Herr Professor Brzuska, Bankgeschäfte, Tickets buchen, Kleidung kaufen – heute können wir alles online erledigen. Kann ich mich darauf verlassen, dass meine Daten sicher sind? Verlassen kann man sich darauf nicht. Die Frage ist aber vielmehr: Wie gehe ich damit um, welche Entscheidungen treffe ich? Da muss man für sich selbst eine Risikoanalyse machen: Welche Daten will ich schützen und vor wem oder was und warum. Kann man sich denn überhaupt sicher im Netz bewegen? Leider gibt es keine richtig schöne Wohlfühlantwort auf die Sicherheitsfrage. Es bleibt immer ein Restrisiko. Aber: Auch Autofahren ist gefährlich.

(27. January 2017)
Mehr als 80 geladene Gäste diskutierten aktuelle Sichtweisen zur Digitalisierung und innovative Nachwuchsforschungsprojekte der Medizintechnik.

TUHH: 4. Symposium des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg

Geballte Kompetenz: Auf dem 4. Symposium des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (fmthh) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) diskutierten am 25. Januar mehr als 80 geladene Gäste aktuelle Sichtweisen zur Digitalisierung und innovative Nachwuchsforschungsprojekte der Medizintechnik. Neben den fachlichen Vorträgen stand der interdisziplinäre Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung: Ziel des fmthh ist, medizinische sowie ingenieur- und naturwissenschaftliche Kompetenzen für gemeinsame, hochqualifizierte Forschung zusammenzubringen, zu fördern und mit der Industrie zu vernetzen. „Der thematische Schwerpunkt lag dieses Jahr auf der Digitalisierung, um die Potentiale von Digital Health für die Medizintechnik in Hamburg zu analysieren und die Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit mit der Stadt zu diskutieren“, sagte Professor Michael Morlock, Leiter des TUHH-Instituts für Biomechanik und stellvertretender Sprecher der Direktoren des fmthh.

(26. January 2017)