Research News

Das Team: Rajeev Ranjan, Christine Stürken, Sandra Schubring, Lait Abu-Saleh, Christian Ringle, Wolfgang Krautschneider und Udo Schumacher

Hand in Hand gegen Krebs: Gemeinsames Gründungsprojekt von TUHH und UKE

Wissenschaftler am Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg (FMTHH), ein Zentrum der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE), arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines elektronischen Implantats zur Überprüfung von Tumorbehandlungen. Ziel ist, dass das Implantat kontinuierlich Daten über das Wachstumsverhalten des Tumors Aufschluss geben kann. Für das Projekt „Elektronisches Tumormonitoring“ erhalten die Wissenschaftler eine EXIST-Forschungstransfer-Förderung über 862.000 Euro. Allein in Deutschland erkranken laut World Health Organisation (WHO) jährlich 482.500 Menschen neu an Krebs, was etwa für die Hälfte der Betroffenen zur Todesursache wird. Ein interdisziplinäres Team um Dr. Lait Abu-Saleh vom Institut für Nano- und Medizinelektronik der TUHH und Priv.-Doz. Dr. Christine Stürken vom Institut für Anatomie und Experimentelle Morphologie des UKE wollen ein elektronisches Implantat entwickeln, das kontinuierlich Aufschluss über den Zustand von Tumoren geben soll.

(22. May 2018)
Figure 1: Comparison of the computed reflection spectrum of two photonic glasses. (a) consists of homogeneously filled spheres and (b) is build up from hollow sphere particles with a ceramic shell. The sphere diameter is around 200 nanometers and the thickness of the shell is around 10 nanometers.The right figure shows a much steeper reflection spectrum which will produce a much higher saturation of the blue color.Both blocks show cutouts of volumes filled with spheres which were the basis of the numerical simulations.(c) Chromaticity diagram: The positions of the two reflection spectra in (a) and (b) are shown in relation to the colorless white point. The diagram further shows the white point and the positions of the pure colors on the perimeter indicated by the corresponding wavelengths in nm.The structure from hollow sphere particles produces a blue color much closer to the perimeter, thus a much purer color, than the structure from homogeneously filled spheres.

New concept for structural colors

Scientists of the University of Hamburg (TUHH), the ITMO-University in St. Petersburg and the Helmholtz-Center Geesthacht have developed a novel concept that enables colorants which are based on non-toxic materials, which further do not bleach in the sunlight and which do not lose their appearance under high processing temperatures (as needed for glazes of ceramics). In contrast to conventional pigments, the color effect is not caused by the absorption of certain wavelengths, which are in turn missing from the reflection spectrum and thus cause the color impression. Structural colors generate color solely by a structure that lets certain wavelengths destructively interfere. Often such pigments feature a color impression that is dependent on the direction of illumination as well as the angle under which the pigment is looked at. This one wants to prevent in many cases. To realize “non-iridescent” colors, a certain amount of disorder in the structural arrangement of the colorant is needed.

(17. May 2018)

TUHH für Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz nominiert

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) ist vom Stifterverband und der VolkswagenStiftung für die Shortlist des Genius Loci-Preises ausgewählt worden. Der Hochschulpreis wird jährlich für eine beispielhafte Lehrverfassung oder Lehrstrategie vergeben. Ziel ist es, die Qualität der Lehre an deutschen Hochschulen zu fördern. Für die Nominierung war nach Jury-Urteil die „klare Struktur der TUHH mit dem Dreiklang Fachlichkeit, Verantwortung und Interdisziplinarität, die sich auf alle Studienphasen bezieht und die auch der Individualität der Studierenden in einer Massenuniversität Rechnung trägt“ verantwortlich. Darüber hinaus war das Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) der TUHH ausschlaggebend für die Shortlist-Nominierung. Neben der TUHH sind die Goethe-Universität Frankfurt/Main, die Leuphana Universität Lüneburg, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie drei Fachhochschulen nominiert. Der Genius Loci-Preis wurde 2017 vom Stifterverband ins Leben gerufen, da erst wenige Hochschulen angemessene Freiräume und Anreize für Lehrinnovationen und verfügen über eine Lehrverfassung beziehungsweise eine hochschulweite Lehrstrategie bieten, wie sie der Wissenschaftsrat 2015 empfohlen hat.

(14. May 2018)

CHE-Ranking Informatik: TUHH in der Spitzengruppe

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) überzeugt ihre Bachelor- und Masterstudierenden im Studiengang Informatik: Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Untersuchung von mehr als 300 Hochschulen durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Die TUHH belegt im Bachelor- und Masterstudiengang Informatik-Ingenieurwesen Positionen in der Spitzengruppe. Sie wurde in den Kategorien „Internationale Ausrichtung des Studiengangs“ mit sehr gut bewertet. Der Masterstudiengang Informatik-Ingenieurwesen sicherte sich in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit“ eine Spitzenpositon. Auch die Masterstudiengänge Information and C. Systems und Computer Science konnten sich mit ihrer als sehr gut bewerteten internationalen Ausrichtung im Spitzenfeld behaupten. Eine weitere Spitzenposition für die Informatik erhielt die TUHH für die Kategorie „Unterstützung am Studienanfang“ sowie für Ausstattung, Infrastruktur und Räumlichkeiten. Das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) Das CHE-Ranking bietet mit über 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen …

(08. May 2018)
Das Projektteam TaBuLa bei der Besichtigung eines automatisierten Fahrzeuges am Charité in Berlin

TUHH: Lauenburg an der Elbe wird zum Testzentrum für hochautomatisierte Busse

Autonomes Fahren im Öffentlichen Personennahverkehr: Im Kreis Herzogtum Lauenburg wird ein Testzentrum für automatisiert fahrende Busse (TaBuLa) aufgebaut. Projekt- und wissenschaftliche Begleitung wird vom Institut für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) umgesetzt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Förderrichtlinie „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ mit 1,9 Millionen. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 2,3 Millionen Euro. Projektpartner sind der Kreis Herzogtum Lauenburg als ÖPNV-Aufgabenträger und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) als Betreiber der Fahrzeuge. Im Projekt TaBuLa sollen Möglichkeiten und Hindernisse des Einsatzes automatisierter und vernetzter Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr untersucht werden. Gleichzeitig soll eine Testumgebung für automatisierte Busverkehre unter realen Bedingungen geschaffen werden.

(17. April 2018)
Figure 1: Left (a): Schematic representation of the indirect photonic transition using a band diagram. Solid line: dispersion function of the un-switched photonic crystal waveguide ahead of the moving front. Dashed line: dispersion function of the switched photonic crystal waveguide behind the moving front. Right (b): Schematics of the photonic crystal waveguide (silicon: grey. holes: white). The probing signal with lower frequency (red) stays in the un-switched waveguide, changes its color and accelerates in forward direction (blue). The approaching pump pulse forms a front and the free charge carriers are staying behind the front as a trail (orange). All signals have wavelengths in the vicinity of 1550 nm in the near infrared. Photo: TUHH

One light pulse escapes from the other while changing its color

Scientists from Hamburg University of Technology (TUHH), ITMO-University St. Petersburg, Menoufia University, University of York, University of St. Andrews, Tyndall-Institute Cork, Sun Yat-sen University Guangzhou, and Helmholtz-Zentrum Geesthacht realized a novel effect in silicon based optical waveguide chips which were particularly designed and fabricated for this nanophotonic experiment. In a special dispersion engineered photonic crystal waveguide a pump light pulse of duration of only six trillionths of a second chases a second slower signal light pulse. When the pump pulse reaches the signal pulse, upon interaction, the signal pulse accelerates, changes its frequency, respectively its color, and finally escapes from the pump pulse in forward direction. This novel effect is related to the “event horizon” concept which theoretical physicists use to describe the vicinity of black holes where this limit marks the “point of no return” of photons.

(13. April 2018)
Prof. Carsten Gertz

TUHH Ringvorlesung Mobilität und Klimaschutz 11.4.: - "Klimaneutrale Mobilitätskonzepte für Metropolregionen – Wie kann die Umsetzung gelingen?"

Die Ringvorlesung „Mobilität und Klimaschutz“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmet sich am 11. April mit der Vorlesung „Klimaneutrale Mobilitätskonzepte für Metropolregionen – Wie kann die Umsetzung gelingen?“ dem Klimaschutz in der städtischen Verkehrsentwicklung. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die Fragen, welche verkehrlichen Maßnahmen für den Klimaschutz in Großstädten erforderlich sind und welche Umsetzungsschwierigkeiten eine nachhaltige kommunale Verkehrspolitik hat. Dabei werden auch die Synergien von Klimaschutz und Mobilität mit anderen Politikfeldern diskutiert. Referent ist Professor Carsten Gertz, Leiter des Instituts für Verkehrsplanung und Logistik an der TUHH. Ein Schwerpunkt der Institutsarbeit bildet die Mobilitätsforschung. Dies beinhaltet die Erforschung des Mobilitätsverhaltens, die Entwicklung und Evaluation kommunaler und regionaler Verkehrskonzepte sowie die Verbesserung von Planungsverfahren für die integrierte Betrachtung von Stadt- und Verkehrsentwicklung.

(09. April 2018)

TUHH, Joachim Herz Stiftung und Schulbehörde starten Projekt für digitales Kompetenzzentrum „digital.learning.lab“

Hamburg will den Einsatz digitaler Medien im Unterricht deutlich ausbauen. Schulbehörde, Joachim Herz Stiftung und die Technische Universität Hamburg (TUHH) entwickeln dazu jetzt „digitale Unterrichtsbausteine“, die ab dem Schuljahr 2018/19 allen Hamburger Lehrkräften auf dem neu von der TUHH entwickelten Internetportal „digital.learning.lab“ zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Unterrichtsbausteine umfassen Unterrichtskonzepte sowie vielfältige digitale Unterrichtsmaterialien für zahlreiche Themengebiete in allen Schulfächern der weiterführenden Schulen. Sie sollen von Lehrkräften über das neue Internetportal digital.learning.lab als so genannte „open educational resources“ (OER) kostenlos heruntergeladen und im Unterricht in allen weiterführenden Schulen eingesetzt werden können.

(26. March 2018)

Exzellente Lehre: ETH Zürich, TU München und TUHH kooperieren

Zum Gründungstreffen „Partnerschaft exzellente Lehre“ trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten ETH Zürich, TU München und der Technischen Universität Hamburg (TUHH) an der TUHH. Im Mittelpunkt der Kooperation steht der Austausch zu Themen wie Studieneingangsphase, forschungsbezogene Lehre, Digitalisierung, Theorie- und Praxisverknüpfung, wissenschaftliche Weiterbildung sowie Gründungsaktivitäten. Die Treffen sollen halbjährlich an einer der drei Partneruniversitäten stattfinden. ETH Zürich-Rektorin Prof. Dr. Sarah M. Springman, Dr. Judith Zimmermann und Andreas Reinhardt von der ETH Zürich und Michael Folgmann von der TU München besichtigten gemeinsam mit TUHH-Präsident Prof. Dr. Brinksma und -Vizepräsident Lehre Prof. Dr. Sönke Knutzen die Lehrinfrastruktur der TUHH. In der Studierendenwerkstatt wurde das interdisziplinäre Bachelor Projekt vorgestellt, ferner das FabLab, die studentischen Lernräume, das Zentrum für Lehre und Lernen, das Startup Dock sowie das Technikum.

(06. March 2018)
TUHH-Forschergruppe bei der „Gulf of Mexico Oil Spill & Ecosystem Science Conference“ in New Orleans.

TUHH-Wissenschaftler ringen in New Orleans um den sinnvollen Einsatz von Chemikalien bei Tiefseeunfällen

Welche Sofortmaßnahmen sollen getroffen werden, wenn es bei Tiefseebohrungen künftig zu Ölkatastrophen kommt? Diese Frage versuchen derzeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUHH auf der „Gulf of Mexico Oil Spill & Ecosystem Science Conference“ in New Orleans zu beantworten. Nach der Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon (DWH) im Jahre 2010 traten mehr als 800 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko aus und führten zu großen ökologischen und ökonomischen Schäden. Weder die Ausbreitung von Öl und Gas, noch die Wirkung auf das Ökosystem konnten vorhergesagt werden, da in einer Wassertiefe von 1500 m ein Druck von 150 bar bei einer Wassertemperatur von 4°C herrscht. Seitdem nutzt die Gulf of Mexico Research Initiative (GoMRI) einen Teil der Entschädigungszahlungen des Mineralölkonzerns BP zur Finanzierung von internationalen Forschungsverbünden, um die Gefahren von Rohölaustritten in der Tiefsee künftig besser abschätzen zu können.

(19. February 2018)