Research News

Schutzmasken begleiten uns mittlerweile durch den Alltag.

Schutzmasken noch sicherer vor Corona gestalten? TU-Wissenschaftler Robinson Peric hat den Test gemacht

Das Tragen einer Schutzmaske ist in Deutschland und vielen weiteren Ländern aufgrund der Corona-Pandemie längst zum Alltag geworden. Doch wie effektiv schützt diese Maßnahme vor der Übertragung des Virus? Dr.-Ing. Robinson Peric vom Institut für Fluiddynamik und Schiffstheorie an der Technischen Universität Hamburg hat das Strömungsverhalten von Luft in Atemschutzmasken untersucht und Lösungen für das sichere Tragen und das verbesserte Design von Masken entwickelt. Der Mensch atmet täglich im Schnitt 20.000 Mal ein und aus. Beim Ausatmen entweichen dabei je Atemzug durchschnittlich etwa 250 kleinste Wassertropfen aus Mund und Nase. Diese folgen der Luftströmung, schweben in der Luft und können sich in geschlossenen Räumen ansammeln. Da sie zudem Viren transportieren können, können Abstand halten sowie das Tragen von Atemschutzmasken helfen, Infektionen vorzubeugen.

(16. September 2020)

Red light for light: Scientists at the Hamburg University of Technology stop light pulses for more efficient data transfer

Light is fast and can travel 300 kilometers in a millisecond. Therefore, light is ideal as a data carrier for information in telecommunications. Scientists from Hamburg University of Technology (TU Hamburg), Menoufia University, Helmholtz-Zentrum Geesthacht and ITMO-University St. Petersburg, proposed an optical effect that will allow optical communication with less power consumption and in a shorter time. The research results show that stopping light and thus purely optical storage of data packets is possible. Fiber optics is connecting cities, houses, and computers. To distribute data packets between different fibers, routers are required. They currently convert optical signals into electronic signals, transfer data packets between channels and covert electronic signals back into light.

(04. September 2020)
Die Abschlussveranstaltung fand im Rahmen einer Videokonferenz statt.

Digital abtauchen: TU-Studierende entwickeln simulierte Tauchroboter

An der Technischen Universität Hamburg wurden die Studieninhalte im digitalen Sommersemester in bis zu 170 Lehrveranstaltungen in Online-Formaten angeboten – auch mit Praxisbezug. So haben Studierende in der Lehrveranstaltung „Applied Design Methodology in Mechatronics“ (ADMM) am Institut für Mechatronik innovative Tauchroboter für Messungen in tiefen Gewässern entwickelt. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Entwicklung als Methode zu erlernen, um mechatronische Projekte von der Idee bis zum Prototypen zu verwirklichen. In die Tiefe tauchen: Vier studentische Teams stellten sich der Aufgabe einen eigenen Tauchroboter zu konzipieren. Dieser soll eine Messboje bis zu zehn Meter in die Tiefe ziehen, um Temperaturen oder den Salzgehalt im Meer zu messen. „In der Forschung werden solche Bojen bereits eingesetzt, zum Beispiel um Wasserströmungen zu überwachen oder Klimamodelle zu erforschen“, sagt Professor Thorsten Kern, Leiter des Instituts für Mechatronik.

(07. September 2020)
Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova ist neue Vizepräsidentin für Forschung an der TU Hamburg.

Wechsel im Präsidium an der TU Hamburg: Professorin Irina Smirnova ist neue Vizepräsidentin Forschung

Am 26. August wurde Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova vom Akademischen Senat auf Vorschlag des amtierenden TU-Präsidenten Ed Brinksma offiziell für das Amt der Vizepräsidentin für Forschung der Technischen Universität Hamburg gewählt. Sie ist damit die erste Frau in der TU-Geschichte in diesem Amt und gemeinsam mit der Vizepräsidentin Lehre, Kerstin Kuchta, die zweite Frau an der Spitze der TU-Leitung. Die Amtszeit der Leiterin des Instituts für Thermische Verfahrenstechnik beginnt am 1. September und beträgt drei Jahre. Sie folgt auf Professor Andreas Timm-Giel, der das Amt knapp sechs Jahre innehatte. TU-Präsident Ed Brinksma: “Ich freue mich sehr, dass Irina Smirnova die Wahl annimmt. Sie wird zusätzliche innovative Akzente in der Forschung setzen und das Wachstum der TU Hamburg weiter vorantreiben. Ich danke an dieser Stelle auch dem scheidenden Vizepräsidenten Andreas Timm-Giel für sein großes Engagement, das er an der TU weiterhin fortführen wird.“ Andreas Timm-Giel ist künftig geschäftsführender Präsident an der TU Hamburg, bis die Findungskommission die Nachfolge für den scheidenden Präsidenten Ed Brinksma bestimmt hat.

(26. August 2020)
Die TU Hamburg, die Stadtreinigung Hamburg, Veolia, Unilever und BUDNI zeigen, dass ein Recycling-Kreislauf funktioniert: regional und anfassbar.

TU Hamburg ist Teil von Hamburgs Wertstoff Innovative: Erste Waschmittelflasche aus 100% Hamburger Rezyklat

Einen echten Hamburger Kreislauf schaffen – das ist das Ziel von Hamburgs Wertstoff Innovative. Zusammen zeigen die TU Hamburg, die Stadtreinigung Hamburg, Veolia, Unilever und BUDNI, dass ein Recycling-Kreislauf funktioniert: regional und anfassbar. Der Beweis steht ab sofort beim Handelspartner BUDNI in den Regalen: Ein Waschmittel der Unilever-Marke ‚Sieben Generationen‘, verpackt in einer Flasche, die zu 100% aus recyceltem Kunststoff aus der Hamburger Wertstofftonne und dem Gelben Sack besteht. Ein Kreislauf aus Hamburg, für Hamburg: Sauber, Hamburg! Kunststoff ist ein wertvolles Verpackungsmaterial und hat einzigartige Eigenschaften. Aber wir müssen mehr Kunststoffe recyceln. Vor diesem Hintergrund wurde im Frühjahr 2019 Hamburgs Wertstoff Innovative von den fünf Projektpartnern ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen sie zeigen, dass es Wege und Möglichkeiten gibt, nachhaltiger mit Kunststoff umzugehen und dabei Kreisläufe zu schließen – auch und vor allem …

(10. August 2020)
Beim Fliegen entstehen auch Nicht-CO2-Klimaeffekte, beispielsweise verursacht durch Stickoxidemissionen und langlebige Kondensstreifen.

Klimafreundlicher Fliegen? Wissenschaftler der TU Hamburg forschen an optimierten Flugrouten

Wissenschaftler des Instituts für Lufttransportsysteme der Technischen Universität Hamburg forschen an der Frage, wie die Wahl der Flugroute die Klimawirkung eines Fluges reduzieren kann. Ziel des internationalen Projekts „Flying Air Traffic Management for the benefit of environment and climate“ (FlyATM4E) ist es, das Fliegen umweltfreundlicher zu gestalten und die Auswirkungen des Luftverkehrs auf die globale Erwärmung zu reduzieren. Gefördert wird das Vorhaben, das noch bis Ende 2022 läuft, mit insgesamt einer Million Euro durch die Europäische Kommission. Der Luftverkehr trägt zu circa 5 Prozent zur globalen Erderwärmung durch den Menschen bei. „Neben den durch die Kerosinverbrennung entstehenden CO2-Emissionen werden beim Fliegen in großen Höhen auch Nicht-CO2-Klimaeffekte wie beispielsweise Stickoxidemissionen und langlebige Kondensstreifen verursacht, die die Strahlungsbilanz der Erdatmosphäre beeinflussen.

(05. August 2020)

Horizon 2020 support for the ECIU University SMART-ER research and innovation activities

The ECIU university will receive 2 million euros from Horizon 2020 programme. This support will enable the ECIU University to strengthen research and innovation mission and establish the SMART-ER: the ECIU University Research Institute for SMART European Regions. The new Horizon 2020 funding for the SMART-ER Research Institute will allow the ECIU University members to jointly address complex societal challenges under the framework of the United Nations Sustainable Development Goal no. 11 “Make cities and human settlements inclusive, safe, resilient and sustainable” (SDG11). The ECIU University SMART-ER Research Institute will design, develop and implement research; will value-capture and deliver solutions to current and future SDG11 challenges, identified by the ECIU University, Erasmus+ financed project. Activities will be implemented by bringing together scientific and management research capacities at 12 ECIU University member …

(30. July 2020)
TU-Professor Wolfgang Kersten.

Für eine nachhaltige und digitale Logistik: Studie unter wissenschaftlicher Leitung der TU Hamburg identifiziert Trends und Strategien

Die digitale Transformation in der Logistik erfordert einen konsequenteren Einsatz neuer Technologien und ein Gespür für aktuelle Trends. Das ergaben die Ergebnisse der Studie zu Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management, die für die Bundesvereinigung Logistik (BVL) unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Wolfgang Kersten von der Technischen Universität Hamburg erarbeitet wurde. Dabei lag der Fokus der Studie auf den Themen digitale Transformation, Data Analytics und Nachhaltigkeit. Rund 300 Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträger aus dem Wirtschaftsbereich Logistik wurden im Zeitraum zwischen dem 5. Februar und dem 11. März für die Studie befragt. Ziel der Erhebung ist es, Orientierung zu aktuellen und zukunftsweisenden Themen der Logistik zu geben und Hilfestellungen zur Positionsbestimmung im eigenen Unternehmen zu leisten.

(24. July 2020)
Der smart sync-Prototyp im Einsatz am UKE.

Herzfehler im Mutterleib feststellen: Forscher der TU Hamburg und des UKE produzieren innovative Ultraschallgeräte

Das Herz eines ungeborenen Kindes in hochauflösender Qualität darstellen – das ermöglicht die innovative Technologie von Sven-Thomas Antoni, Doktorand am Institut für Medizintechnische und Intelligente Systeme der Technischen Universität Hamburg und Dr. Fabian Kording, Wissenschaftler in der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). In dem Startup northh medical GmbH haben sie das Ultraschallgerät „smart sync“ entwickelt, um mithilfe von Kernspintomographie Herzfehler von ungeborenen Kindern bereits im Mutterleib feststellen zu können. Ein Teilprojekt ihrer Forschung am UKE wurde über die Förderlinie des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (FMTHH) finanziert. Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, wird in der Medizin vor allem dafür genutzt, Organe sichtbar darzustellen.

(21. July 2020)
TU-Wissenschaftler Sascha Diedler.

Wissenschaftler der TU Hamburg unterstützen Abfallwirtschaft von Elektro- und Elektronikaltgeräten in Nicaragua und Brasilien

Sascha Diedler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe „Sustainable Resource and Waste Management“ an der TU Hamburg. Als Experte für Abfallressourcenwirtschaft ist er davon überzeugt, dass die Herausforderungen des weltweiten Müllvorkommens nur länderübergreifend gelöst werden können. Deswegen ist der Wissenschaftler Teil des internationalen Projekts LaWEEEda (Latin American-European network on waste electrical and electronic equipment research, development and analyses). Ziel ist es die Lehrinhalte an Hochschulen in Brasilien und Nicaragua im Bereich der Abfallwirtschaft moderner und qualitativ hochwertiger zu gestalten. Jährlich fallen weltweit etwa 53 Millionen Tonnen Elektronikschrott an. Das entspricht im Durchschnitt etwa 7,3 Kilogramm pro Person im Jahr 2019.

(06. July 2020)