Research News

Virenfrei eintreten - der Türöffner von Precious Plastic macht es möglich.

Virusfreies Türenöffnen: Precious Plastic entwickelt Türaufsätze an der TUHH zum Schutz vor Corona-Viren

Die Recycling-Initiative Precious Plastic entwickelt an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) einen Aufsatz, mit dem Türen nicht mit den bloßen Händen, sondern mithilfe des Unterarms geöffnet werden können. Mit der Griffverlängerung will das Recycling-Team zum Schutz vor Corona-Viren beitragen und somit die Ausbreitung im Alltag verringern. Die Idee zu den Türklinken-Aufsätzen kam durch einen deutschlandweiten Aufruf der Bundesregierung an alle Initiativen. Teams wie Precious Plastic wurden gebeten, einen Beitrag zum Schutz vor Corona beizusteuern. „Die Idee einer Türgriffverlängerung kam uns sehr schnell, wenn man bedenkt, dass auf Türklinken auf einer Fläche von zehn Quadratzentimetern bis zu 71.000 Bakterien zu finden sind. Damit Corona-Viren dort nicht mehr übertragen werden können, setzten wir unser Konzept sofort in die Tat um“, sagt Precious Plastic-Mitglied John Kuypers. In den TUHH-Räumen am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft im Harburger Binnenhafen werden die Klinkenverlängerungen nun auf Basis von Open-Source-Entwürfen im 3D-Druck angefertigt.

(31. March 2020)
Hamburg Innovation Summit.

Terminabsage Hamburg Innovation Summit

Hamburg, 20.03.2020 Der HAMBURG INNOVATION SUMMIT (HHIS) sollte eigentlich am 05. Mai stattfinden, wurde nun allerdings von den Veranstaltern mit Blick auf die Entwicklungen der "COVID-19" Pandemie bis auf weiteres abgesagt. Nach einem möglichen Alternativtermin wird aktiv gesucht.“Als Organisatoren einer jährlichen Großveranstaltung sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber allen Beteiligten und auch der Gesellschaft bewusst und nehmen diese sehr ernst”, so Projektkoordinatorin Anette Eberhardt. “Wir wollen der Innovationsszene in Hamburg einen Lichtblick im zweiten Halbjahr geben und hoffen auf einen Alternativtermin im Spätsommer oder Herbst diesen Jahres. Vor der Festlegung auf ein konkretes Datum werden wir die aktuellen Entwicklungenzunächst sorgfältig beobachten”, erklärt Eberhardt weiter.Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit, eine kostenfreie Stornierung ist jederzeit möglich. Hinter dem HHIS stehen als Veranstalter die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation ( BWVI ), Hamburgische Investitions- und Förderbank ( IFB ) und Hamburg Innovation GmbH.

(23. March 2020)
Die Teilnehmenden der Bio-Waste-Challenge an der TUHH.

Biomüll richtig trennen: Stadtreinigung übernimmt studentische Ideen aus Bio-Waste-Challenge an der TUHH

Eine nachhaltige Herausforderung: An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) gestalteten Studierende im Rahmen einer Bio-Waste-Challenge Lösungskonzepte zur Sammlung von Bioabfall in privaten Haushalten. Ziel des Workshops ist es, Ideen zu entwickeln, um das Bewusstsein zur richtigen Abfallentsorgung zu fördern. Organisiert wurde der Workshop im Masterkurs Product Planning vom TUHH-Institut für Technologie und Innovationsmanagement und der Stadtreinigung Hamburg, mit Unterstützung von Innovationsberater Heinrich Schwarz (Schwarz Innovation). „Derzeit ist die getrennte Sammlung von Bioabfällen in privaten Haushalten unterdurchschnittlich“, sagt TUHH-Forscherin und Masterkurs-Leiterin Vytaute Dlugoborskyte. „Die Menschen trennen Biomüll nicht ausreichend von anderen Abfällen wie Papier, Plastik und Restmüll. Das macht es schwierig Bioabfälle für eine umweltfreundliche Biogasproduktion einzusetzen“, so die TU-Forscherin weiter.

(17. March 2020)
Studierende an der BGU.

Moin und Shalom: TUHH kooperiert mit Ben-Gurion-Universität in Israel

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) und die Ben-Gurion-Universität (BGU) in Israel haben Ende Februar 2020 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der internationalen Zusammenarbeit ist der regelmäßige Austausch von Studierenden, Wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Doktoranden sowie die Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben. Veranlasst wurde der Kooperationsvertrag durch ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der BGU und TUHH. In Zukunft sollen die israelisch-deutsche Begegnung von Studierenden und die Zusammenarbeit von wissenschaftlichem Personal verstärkt werden. „Wir freuen uns sehr, mit der Ben-Gurion-Universität eine führende Forschungseinrichtung in Israel zu unseren Partnern zählen zu können“, sagt Professor Dr. Christian M. Ringle, Direktor für Internationale Angelegenheiten an der TUHH.

(10. March 2020)
Die FLOATGEN - Frankreichs erste Offshore-Windkraftanlage.

TUHH-Wissenschaftler setzen mit schwimmenden Windkraftturbinen auf erneuerbare Energie

Forscherinnen und Forscher des Instituts für Fluiddynamik und Schiffstheorie der Technischen Universität Hamburg (TUHH) untersuchen in dem Verbundprojekt „Validierung, Messung und Optimierung von schwimmenden Windenergiesystemen“ (VAMOS) im Meer verankerte Windkraftanlagen. Das Projektteam möchte herausfinden, wie solche schwimmenden Anlagen optimiert und deren Kosten gesenkt werden können. Ziel des Verbundprojekts ist es, größere Windressourcen zu nutzen und erneuerbare Windenergie konkurrenzfähig zu machen. Durchgeführt werden die Forschungen an der französischen Offshore-Windkraftanlage FLOATGEN. Die FLOATGEN ist eine von weltweit fünf schwimmenden Windenergieanlagen, bei denen 60 Meter hohe Windturbinen mit Hilfe eines 36 mal 36 Meter großen Beton-Fundaments im Atlantik verankert sind. Im Gegensatz zu im Meeresboden fest gegründeten Anlagen können die schwimmenden Anlagen in tieferen Gewässern eingesetzt werden.

(27. February 2020)
V.l.n.r.: Dr. Holger Schlarb des DESY, TUHH-Vizepräsident Forschung Professor Andreas Timm-Giel, TUHH-Professorin Sabine Le Borne, TUHH-Professor Görschwin Fey.

TUHH, UHH und DESY entwickeln interdisziplinäres Center for Data and Computing in Natural Science (CDCS)

Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) fördert die interdisziplinäre Initiative „Center for Data and Computing in Natural Science“ (CDCS) im Rahmen der Landesforschungsförderung Hamburg mit knapp vier Millionen Euro auf insgesamt vier Jahre. In dem Projekt arbeiten Forschende der Technischen Universität Hamburg (TUHH), der Universität Hamburg (UHH, antragstellende Hochschule) und dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) zusammen. Ziel des Zentrums ist, die Forschung im Bereich der Digitalisierung in der Science City Bahrenfeld (SCB) zu stärken. In den Naturwissenschaften beruht die Forschung in vielen Bereichen auf der Erfassung und Analyse großer, komplexer und in den letzten Jahren drastisch wachsender Datenmengen. Grund hierfür sind die zunehmende Automatisierung der Experimentalforschung, die Digitalisierung komplexer technischer Systeme und die wachsende Bedeutung von Simulationen.

(20. February 2020)
TUHH-Team (v.l.n.r.). Obere Reihe: Tara Stojimirovic, Lars Hanschke, Fabian Steinmetz. Untere Reihe: Peter Oppermann, Bernd-Christian Renner.

Tauchroboter auf den Spuren des Klimawandels: TUHH-Wissenschaftler erforschen Verhaltensmuster bedrohter Fischarten

Der Klimawandel verändert Lebensbedingungen von Tierpopulationen drastisch. Insbesondere bedrohte Fischarten leiden unter Hitzewellen und sauerstoffarmen Bereichen unter Wasser. Um die konkreten Folgen des Klimawandels auf Fische zu erfassen, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts smartPORT an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW, antragstellende Hochschule) sowie der Universität Hamburg (UHH) das Verhaltensmuster von Fischschwärmen mit Hilfe von autonomen Tauchrobotern. Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) fördert das interdisziplinäre Verbundprojekt „Autonome Tauchroboter-gestützte Beobachtung von Fischschwärmen“ im Rahmen der Landesforschungsförderung Hamburg mit 1,25 Millionen Euro auf bis zu dreieinhalb Jahre.

(18. February 2020)
Mittig v.l.n.r.: TUHH-Vizepräsidentin Lehre Kerstin Kuchta, Präsident der Polytechnic University Prof. Andrei Rudskoi (SPbPU Rector) und TUHH-Projektpartnerin Prof. Natalia Politaeva (“Industrial Ecology” Research Laboratory, SPbPU).

Deutsch-russische Zusammenarbeit: TUHH bei Polytech Treffen in Berlin 2020

Wissenschaftliche Kooperationen über Ländergrenzen hinweg: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) hat im Rahmen des deutsch-russischen Themenjahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018 bis 2020 an dem Forum „Polytech Treffen in Berlin 2020“ im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin teilgenommen. Anlässlich des 120. Jahrestags der Gründung der Peter-der-Große St. Petersburg Polytechnic University (SPbPU), Russland, fanden Podiumsdiskussionen und Vorträge zur erfolgreichen Zusammenarbeit der SPbPU mit europäischen Partnerinnen und Partnern im Bereich Wissenschaft und Bildung statt. Themenschwerpunkte des Forums waren neben der digitalen Transformation der Industrie auch Möglichkeiten wissenschaftlicher Kooperationen und Internationalisierungsstrategien. So kooperieren TUHH und SPbPU bereits seit über zwanzig Jahren erfolgreich auf dem Gebiet der Abfallressourcenwirtschaft, der Bio-Economy und der Biotechnologie.

(13. February 2020)
Die Teilnehmer der Gulf of Mexico Oil Spill & Ecosystem Science Conference in Tampa.

TUHH Wissenschaftler berichten am Golf von Mexiko über neueste Erkenntnisse zur Deepwater Horizon Ölkatastrophe

Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, wenn es bei der Förderung von Erdöl in Tiefen von bis zu 3.000 Metern zu einem technischen Versagen kommt? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich derzeit auf der “Gulf of Mexico Oil Spill & Ecosystem Science Conference” in Tampa, USA, um dieser Frage am Beispiel der Tiefsee-Katastrophe im Golf von Mexiko nachzugehen, die 2010 durch die Explosion der Ölbohrplattform “Deepwater Horizon” ausgelöst wurde. Damals traten mehr als 700 Millionen Liter Öl aus und verursachten die bisher größte Ölpest der USA. Mit den neuesten Erkenntnissen der Hamburger Wissenschaftler ist nun klar, dass die besonderen Bedingungen in der Tiefsee bei der Vorhersage von Ausbreitung und biologischem Abbau des Öls berücksichtigt werden müssen.

(07. February 2020)
V.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Robert Seifried, Prof. Dr.-Ing. Thomas Rung, Prof. Dr.-Ing. Alexander Düster und JProf. Dr.-Ing. Benedikt Kriegesmann der TUHH.

Mit Sicherheit optimal: 1,25 Millionen Euro für TUHH, UHH und HSU

Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) fördert das interdisziplinäre Verbundprojekt „Simulationsbasierte Entwurfsoptimierung dynamischer Systeme unter Unsicherheiten“ im Rahmen der Landesforschungsförderung Hamburg mit 1,25 Millionen Euro auf insgesamt 3,5 Jahre. In dem Projekt arbeiten Forschende der Technischen Universität Hamburg (TUHH, antragstellende Hochschule), der Universität Hamburg (UHH), und der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) zusammen. Ziel des Projekts ist es innovative Simulationsverfahren zu entwickeln, die den Entwurf und die Fertigung von komplexen Bauteilen optimieren. Knappe Entwicklungszeit, begrenztes Budget, aber hohe Ansprüche an das Produkt: Um den geltenden Anforderungen in der Produktion gerecht zu werden, entwickeln Forscherinnen und Forscher des Verbundprojekts Methoden, um virtuelle Produktprototypen zu verbessern.

(03. February 2020)