Research News

Produktion im Wandel: TUHH lädt zum Expertenforum Produktionsplanung und -steuerung ein

Digitalisierungstrends in der Produktion stehen im Mittelpunkt des Expertenforums für Produktionsplanung und -steuerung, zu dem am 14. Mai 2019 in Frankfurt am Main rund vierzig Fach- und Führungskräfte erwartet werden. Das Forum wird gemeinsam vom Institut für Produktionsmanagement und -technik (IPMT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH), dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen, dem Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Universität Hannover, sowie der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV) in Augsburg organisiert. Wie sieht die Produktion der Zukunft aus? Wie kann dabei Digitalisierung nützlich eingesetzt werden? Welchen Anforderungen muss sich die Produktion künftig stellen? Antworten auf diese Fragen liefert unter anderem TUHH-Institutsleiter für Produktionsmanagement und -technik Professor Hermann Lödding.

(11. March 2019)

Forschungslabor für Mikroelektronik HELIOS an TUHH und UHH mit 5,15 Millionen Euro gefördert

Im Rahmen der Hightech Strategie 2025 stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deutschlandweit insgesamt 50 Millionen Euro für Investitionen in die Mikroelektronik-Forschung an Hochschulen bereit. Das Forschungslabor Mikroelektronik Hamburg für die Co-Integration von Elektronik und Photonik – kurz ForLab HELIOS – der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und der Universität Hamburg (UHH) erhält eine Fördersumme von 5,15 Millionen Euro. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Thomas Rachel überreicht am 05.02.2019 in Aachen Förderurkunden an zwölf Forschungslabore Mikroelektronik Deutschland (ForLab). Ob intelligente Implantate und Sensoren, neuromorphe Mikrochips für Sprach- und Mustererkennung oder neuartige optische Kryptografieverfahren in der Datensicherheit: Die Co-Integration von Mikroelektronik und Photonik erschließt neuartige Anwendungsfelder …

(05. February 2019)

Erste Ergebnisse des Forschungsprojekts ATLaS von TUHH und DLR: Automatisierten Straßengüterverkehr neu denken - Speditionen brauchen fahrerlose Lkw

Wenn es nach den Logistik- und Speditionsunternehmen geht, kann der fahrerlose, vernetzte Lkw auf Deutschlands Straßen bald Realität werden. Soll diese neue Technologie im Güterverkehr Einzug halten, ist es allerdings dringend notwendig, hierfür die Weichen zu stellen. Dies präsentieren Ergebnisse des Projektes ATLaS (Automatisiertes und vernetztes Fahren in der Logistik - Chancen für mehr Wertschöpfung) des Instituts für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die ersten Projektergebnisse zeigen, dass die Nutzer in die Technologieentwicklung eingebunden werden müssen. Der akute Fahrermangel in der Logistikbranche stellt die Transportunternehmen vor große Herausforderungen.

(25. January 2019)
Bild: TUHH/DLR

Mit dem Lufttaxi ans Ziel: TUHH entwickelt Konzept für urbane Lufttransportmobilität in Hamburg

Wie sieht der Hamburger Verkehr der Zukunft aus? Wird es neue Transportmittel geben? Mit welchen Herausforderungen ist die künftige Mobilität konfrontiert? Das Institut für Lufttransportsysteme der Technischen Universität Hamburg (TUHH) hat ein Mobilitätskonzept in der 3. Dimension für die Metropolregion Hamburg entwickelt. Pendler und Reisende können demnach schon bald mit dem Lufttaxi an ihr Ziel kommen. Das Konzept leistet einen wissenschaftlichen Beitrag zur Zukunftsentwicklung der Hamburger Mobilität. Lufttaxis und unbemannte Flugsysteme sind keine Zukunftsmusik mehr. Das wissenschaftliche Konzept der TUHH zeigt, dass ein Prozent der rund 500.000 Pendlerinnen und Pendler in Hamburg auf Alternativen in der Luft umsteigen könnte. Damit würde der Luftverkehr auf 4.500 Flüge pro Tag in Hamburgs Stadtgebiet ansteigen. Für das Mobilitätskonzept haben TUHH-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Studien zu Hamburgs aktuellem …

(19. December 2018)

Neue Biokraftstoffe in der Klima-Diskussion: Forscher der TUHH zeigen in Studie Defizite auf

Die Europäische Union sieht in ihrer Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) eine Minimierung von Klimagasen vor. Dafür sollen neben den gängigen Biokraftstoffen der ersten Generation (1G) nun auch innovative Biokraftstoffe der zweiten Generation (2G) eingesetzt werden, um die klimapolitischen Ziele zu erreichen. Eine Studie von Forschern des Institutes für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zeigt nun, dass der Einsatz der neuen Kraftstoffe potenziell sogar zu erhöhten Klimagas-Emissionen führen kann. Heute marktgängige 1G Biokraftstoffe werden aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen erzeugt, wie beispielsweise Getreide, Soja, Raps oder Palmfrüchte. Alternativen dazu sind sogenannte 2G Biokraftstoffe, die aus Rückständen, Nebenprodukten und Abfällen (Stroh, Restholz, Altholz, kommunale Bioabfälle) stammen können.

(18. December 2018)
Partner der Forschungsgruppe von v.l.n.r. Torsten Seemann, Energy Management, Strategy and Business Development Siemens AG, Thomas Volk, Geschäftsführer Stromnetz Hamburg GmbH, Prof. Dr.-Ing. Christian Becker, Leiter des Instituts für Elektrische Energietechnik der TUHH

TUHH: Hamburgs zukünftige Umspannwerke werden digital - Die Kooperation für das Forschungsprojekt der drei Partner soll ab 2020 zur Realisierung zukünftiger Umspannwerke im Netzgebiet der Stromnetz Hamburg beitragen

Mit dem jüngst unterschriebenen Memorandum of Understanding (MOU) zwischen den Partnern der Siemens AG als Systemhersteller, der Technischen Universität Hamburg (TUHH) als wissenschaftliche Begleitung und der Stromnetz Hamburg GmbH startet heute die Zusammenarbeit. Die Beteiligten arbeiten in den nächsten Jahren eng an einer Konzepterstellung zur Realisierung digitalisierter Umspannwerke im Verteilungsnetzgebiet Hamburg und damit an einer der Schlüsselkomponenten für das Smart Grid. Das Konzept soll ab 2021 im Rahmen einer Umspannwerkserneuerung als Prototyp getestet und anschließend sukzessive in allen Hamburger Umspannwerken umgesetzt werden. Die Partner verständigen sich darauf, in vielfältigen Kooperationsfeldern gemeinsame Projektinitiativen zu starten.

(14. December 2018)

CHE-Ranking Informatik: TUHH in der Spitzengruppe

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) überzeugt Masterstudierende im Studiengang Informatik: Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Untersuchung von mehr als 300 Hochschulen durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Die TUHH belegt Masterstudiengang Informatik-Ingenieurwesen Positionen in der Spitzengruppe. Sie wurde in der Kategorie „Internationale Ausrichtung des Studiengangs“ mit sehr gut bewertet. Der Masterstudiengang Informatik kann sich mit seiner als sehr gut bewerteten internationalen Ausrichtung im Spitzenfeld behaupten. Darüber hinaus erhielt der genannte Studiengang für die IT-Ausstattung und Räume gute Noten. Das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) Das CHE-Ranking bietet mit über 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum, 2.700 Fachbereichen, 10.000 Studiengängen, 37 Fächern und einer detaillierten Bewertung durch Studierende eine umfassende Informationsquelle für Studieninteressierte.

(10. December 2018)

Zweiter Platz für Hamburg beim Norddeutschen Wissenschaftspreis - Verbundprojekt der Universität Hamburg, der Universität zu Lübeck und der Technischen Universität Hamburg erhält 75.000 Euro

Der Norddeutsche Wissenschaftspreis 2018 geht an Verbundprojekte aus dem Bereich Lebenswissenschaften. Den mit 125.000 Euro dotierten ersten Platz belegt das Forschungsprojekt “Multi-Meta-Omik: Neue Technologien für neue Herausforderungen der Norddeutschen Landwirtschaft im Klimawandel“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Kooperation mit der Georg-August-Universität Göttingen. Auf dem zweiten Platz folgt „Magnetic Particle Imaging: Eine strahlungsfreie Alternative für die zukünftige Gefäßdarstellung“ der Universität Hamburg und der Universität zu Lübeck unter Beteiligung der Technischen Universität Hamburg. Den dritten Preis (50.000 Euro) gewinnt „Die (Epi-)genetische Architektur des Alterns – eine Mehrgenerationenstudie …

(29. November 2018)

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert TUHH-Graduiertenkolleg

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das fachübergreifende Graduiertenkolleg „Prozesse in natürlichen und technischen Partikel-Fluid-Systemen (PintPFS)“ der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf einem hohen fachlichen Niveau zu promovieren. Zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses fördert die DFG ab April 2019 bundesweit 15 Graduiertenkollegs mit insgesamt rund 71 Millionen Euro. Das TUHH-Graduiertenkolleg PintPFS zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ansatz aus: Bau- und Maschinenbauingenieure, Verfahrenstechniker und Materialwissenschaftler arbeiten gemeinsam an Fragestellungen, kombinieren und entwickeln experimentelle und numerische Untersuchungsmethoden und erhalten so Einblicke in das Materialverhalten von Partikel-Fluid-Systemen auf verschiedenen Größenskalen.

(19. November 2018)
v.l. Dr. Wennemann (Projektträger Jülich des BMBF), Dr. Rainer Otter (BASF), Prof. Andreas Liese (TUHH), Dr. Axel Grimm (BASF), Prof. Harald Gröger (Uni Bielefeld), Dr. Angelika Langsch (BASF), Robert Hiessl (TUHH), Dr. Joscha Kleber (TUHH), Carmen Plass (Uni Bielefeld)

Nachhaltige Weichmacher für PVC: Projekt Bioweichmacher an der TUHH

Das Institut für Technische Biokatalyse der Technische Universität Hamburg (TUHH), die Universität Bielefeld und BASF SE wollen als Konsortium eine neuartige Alternative zu herkömmlichen Weichmachern in PVC entwickeln: Das gemeinsame Projekt „Bioweichmacher“ ist in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ entstanden. Ziel ist es, Weichmachermoleküle für Produkte zu entwickeln, die Mensch und Umwelt schonen. Folien, Kabel, Kunstleder: PVC (Polyvinylchlorid) zeichnet sich aufgrund seiner Materialeigenschaften durch ein breites Anwendungsspektrum aus. Dabei sind die Produkte meist kostengünstig in der Anschaffung und lange haltbar. PVC ist, gemessen am Produktionsvolumen, weltweit der drittwichtigste Kunststoff. Abhängig von den technischen Anforderungen und dem Einsatzgebiet kommen in PVC unter-schiedliche Weichmacher zum Einsatz, die für Flexibilität und Elastizität der Produkte sorgen.

(16. November 2018)