Forschung

Seit das Institut für Biomechanik 1980 von Prof. Erich Schneider gegründet wurde, lag der Fokus immer auf der Beurteilung, Entwicklung und Erprobung von orthopädischen Implantaten, insbesondere der Hüft-Endoprothesen, für die Hamburg einen überproportional hohen klinischen Durchsatz hat. Die Projekte werden von der Universität, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von Partnern aus der Industrie unterstützt. Studien werden von Bachelor-, Post-Doktoranden, Medizinstudenten und Ärzten aus den vielen lokalen Kliniken durchgeführt.

Die Forschungsprojekte haben zu einer erheblichen Reihe von Publikationen geführt. Die Anzahl der Projekte mit Krankenhäusern im Raum Hamburg sowie in Nord-Deutschland wächst stetig. Gleichzeitig nehmen die Zusammenarbeit mit Implantat Herstellern im Bereich der Forschung, Entwicklung und Erprobung stetig zu. Diese drei Hauptinteressen im Gebiet der Biomechanik wurden in den letzten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt: Grundlagenforschung, angewandte Forschung sowie Entwicklung und Erprobung.

Die Zusammenarbeit mit dem AO Forschungsinstitut in Davos ist ein wichtiger Faktor aus der Sicht der Forschung sowie für die Ausbildung. Mitarbeiter und Studenten aus beiden Institutionen haben die Möglichkeit, Zeit in dem jeweiligen anderen Institut zu verbringen, um die entsprechende Ausrüstung und Know-how dort kennen zu lernen. Dieser Ansatz hat sich bewährt und wird für die Zukunft weiter Bestand haben.

Im Jahr 1999 hat die Technische Universität Hamburg-Harburg den Studiengang Mediziningenieurwesen gestartet, damit die Studenten einen B.Sc. erhalten oder Dipl.-Ing. Grad. Anfang 2000 wurde ein Zentrum der Exzellenz in Biomedical Engineering (Medizintechnik) durch den Staat Hamburg gegründet. Wir sehen beide Entwicklungen als Ausdruck des Interesses der Technischen Universität sowie der Stadt Hamburg bei der Schaffung einer starken Biomechanik und Biomedizin-Gemeinde der Region. Dies wurde durch einen Besuch von Olaf Scholz, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats von Hamburg, unterstrichen. Wir sind glücklich, ein Teil dieser Entwicklung zu sein und freuen uns auf eine vielversprechende und spannende Zukunft.

Unsere besonderen Bereiche der Studie werden im Folgenden vorgestellt.