Neuerscheinung: Die Netzbewegung

Die Netzbewegung setzt sich ein für Informationsfreiheit, Datenschutz und Netzneutralität, gegen Zensur und Überwachung, kurz: für ein freies Internet. Dabei positionieren sich die Aktivist_innen als Avantgarde der digitalen Gesellschaft. Mit ihrer intersektionalen und hegemonietheoretischen Analyse zeigt die Autorin, wie die Forderungen der Netzbewegung und auch die Akteur_innen selbst gesellschaftlich verortet sind und geht der Frage nach, wie sich soziale Ungleichheit in den politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft einschreibt.

"Die Netzbewegung. Subjektpositionen im politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft" ist die Disseration von Kathrin Ganz und ab sofort erhältich. Die Monographie ist im Verlag Barbara Budrich erschienen.

Neuerscheinung: care | sex | net | work

Brandneu bei Unrast erschienen und ab sofort erhältlich ist der Band "care | sex | net | work. Feministische Kämpfe und Kritiken der Gegenwart". Die Festschrift zu Ehren von Gabriele Winker wurde von Tanja Carstensen, Melanie Groß und Kathrin Schrader herausgegeben und enthält zahlreiche Beiträge von ehemaligen und aktuellen Mitarbeiter_innen der Arbeitsgruppe.

Feministische Kämpfe ebenso wie feministische Theorie stehen seit vielen Jahren vor vielfältigen und sich wandelnden Herausforderungen. Ökonomischer Wettbewerb, Neoliberalismus, Care-Krise, Rechtspopulismus und Antifeminismus sind nur einige Stichworte. Viele Menschen sind kaum oder nur unter großen Anstrengungen in der Lage, ihren Alltag und ihre – bezahlte und unbezahlte – Arbeit zu bewältigen. Erschöpfung und soziale Ungleichheit nehmen zu.

Feministische Wissenschaft und Praxis analysieren und kämpfen mit vielfältigen Strategien; Queer Studies und Intersektionalität haben Perspektiven erweitert, blinde Flecken aufgezeigt und Positionen herausgefordert. Neue feministische Projekte wie die Care-Revolution oder der Netzfeminismus sind entstanden.

Das Buch, das anlässlich des 60. Geburtstags von Gabriele Winker herausgegeben wird, sammelt feministische Positionen und Kritiken an den gegenwärtigen Verhältnissen und analysiert aktuelle feministische Kämpfe.


Neuerscheinung: Social Media in der Arbeitswelt

Tanja Carstensen: Social Media in der Arbeitswelt. Herausforderungen für Beschäftigte und Mitbestimmung

Soziale Medien wie Wikis, Weblogs und soziale Netzwerke kommen zunehmend auch unternehmensintern zum Einsatz. Unternehmen versprechen sich von »Enterprise 2.0« eine effektivere Kommunikation, eine Verbesserung des Wissensmanagements sowie die Steigerung ihrer Attraktivität für junge Bewerber_innen. Vernachlässigt wurde bisher jedoch die Frage, wie sich Arbeitsbedingungen und Anforderungen aus Sicht der Beschäftigten ändern und welche Herausforderungen sich für die betriebliche Mitbestimmung ergeben.

Auf der Basis von Unternehmensfallstudien präsentiert das Buch Ergebnisse zu den Erfahrungen, Anforderungen und Umgangsweisen von Beschäftigten und Interessenvertretungen mit Social Media.

"Social Media in der Arbeitswelt. Herausforderungen für Beschäftigte und Mitbestimmung" ist im transcript Verlag erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich.


Lehrangebote und Forschungswerkstatt im Sommersemester 2016

Im Sommersemester bietet die Arbeitsgruppe wieder verschiedene Lehrveranstaltungen an. Für die Seminare im Nichttechnischen Wahlbereich können Sie sich zwischen dem 15. und 29. März 2016 bei Stud.IP anmelden. Die Plätze werden per Losverfahren vergeben.

Noch bis zum 1. April läuft die Anmeldung zur Forschungswerkstatt Intersektionale Mehrebenenanalyse in der (Forschungs-) Praxis. Diese Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Teilnehmer_innen mit Grundkenntnissen der Intersektionalität und wird in diesem Jahr zum vierten Mal von der Arbeitsgruppe veranstaltet.

Weitere Infos zu diesen Veranstaltungen sowie zu unseren Angeboten für die Zertifikate in Gender Kompetenz und Intersektionalität und Diversity erhalten sie in der Rubrik Lehre.


 

 

Eine neue Website für Arbeit–Gender–Technik

Wir begrüßen Sie auf der neuen Website der Arbeitsgruppe Arbeit–Gender–Technik. Nach über einem Jahrzehnt haben wir uns für ein neues Design entschieden und im Zuge dessen auch gleich ein frischeres Logo gewählt. Wie gewohnt finden Sie hier Informationen über die die Arbeitsgruppe, ForschungsprojekteLehrangebote und das Team von Arbeit–Gender–Technik. Unter Aktuelles halten wir Sie unter anderem über Neuerscheinungen und Veranstaltungen auf dem Laufenden. 

Wenn Sie Anmerkungen zur neuen Seite haben oder Fehler entdecken, freuen wir uns sehr über eine kurze Mitteilung an kathrin.ganz[at]tuhh[punkt]de.


 

 

Neues Buch von Gabriele Winker

"Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft"

Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel - nicht weniger als eine Care Revolution.

Gabriele Winker entwickelt Schritte in eine solidarische Gesellschaft, die nicht mehr Profitmaximierung, sondern menschliche Bedürfnisse und insbesondere die Sorge umeinander ins Zentrum stellt. Ziel ist eine Welt, in der sich Menschen nicht mehr als Konkurrent_innen gegenüberstehen, sondern ihr je individuelles Leben gemeinschaftlich gestalten.

Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft ist im transcript Verlag erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich.


 

 

Forschungswerkstatt im Juli 2015

Intersektionale Mehrebenenanalyse in der (Forschungs-)Praxis

Prof. Dr. Gabriele Winker, Jette Hausotter M.A., Kathrin Ganz M.A.
Blocktermin: 2.-4. Juli 2015, TU Hamburg-Harburg
Vorbesprechung: 8. April 2015 10-16 Uhr, Zentrum GenderWissen

Die Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik der TU Hamburg-Harburg bietet erneut eine Forschungswerkstatt an, zu der sich Interessent_innen ab sofort anmelden können. Die Werkstatt bietet Raum für einen intensiven Austausch über theoretische und methodische Fragen zur Bedeutung von Intersektionalität. Die Werkstatt verfolgt zwei inhaltliche Schwerpunkte: Die Arbeitsgruppe "Handlungsfähigkeit im Kontext von Reproduktions- und Erwerbsarbeit" beschäftigt sich mit heterogenen Erfahrungen, Interessen und der Frage nach Handlungsfähigkeit im Kontext von Erwerbsarbeit und (unbezahlter) Reproduktionsarbeit. Die Arbeitsgruppe "Intersektionalität in politischen Diskursen" untersucht politische Diskurse unter dem Gesichtspunkt intersektionaler Herrschaftsverhältnisse und der Positionierung von Akteur_innen, z. B. in sozialen Bewegungen. Grundlage der Arbeit sind jeweils die empirischen Projekte der Teilnehmer_innen bzw. Probleme außeruniversitärer Praxisfelder. Die Werkstatt wird von den Teilnehmer_innen aktiv gestaltet. Gemeinsam wollen wir empirisches Material und Fragen aus der Praxis, die von den Teilnehmenden eingebracht werden, diskutieren.

Teilnehmer_innen, die bereits empirisch und intersektional arbeiten, können ihre Forschungsansätze und Auswertungsmethoden anhand von eigenen Daten vorstellen und diskutieren. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Interview eigens für die Werkstatt zu führen und anhand der Mehrebenenanalyse nach Winker/Degele (2009) auszuwerten. Ein Leitfaden wird zur Verfügung gestellt.

Ausführliche Informationen zur Forschungswerkstatt Intersektionale Mehrebenenanalyse in der (Forschungs-)Praxis (PDF).

Anmeldungen bitte bis 15. März 2015 an Jette Hausotter: hausotter@tuhh.de (mit Arbeits-/Forschungs-/Interessengebiet und ggf. Institution).
Die Zahl der Teilnehmer_innen ist begrenzt. Bei großem Interesse werden wir eine Auswahl der Teilnehmer_innen vornehmen.

Eine Kooperation zwischen der Forschungsgruppe Arbeit - Gender - Technik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg. Gefördert von der Gemeinsamen Kommission Gender und Diversity Hamburg.